2. Oktober 2017, 13:26

Rain: Japanischer Chemiekonzern baut Europa-Zentrale

Zahlreiche Vertreter der Politik mit den Verantwortlichen von Sunstar Engineering von links: Laura Borsari (Geschäftsführerin), Wolfgang Obel (Architekt), Mike Messer (Präsident USA und Europa), MdB Ulrich Lange, Joshihiro Nakata (Geschäftsführer), Mutsuhisa Miyamoto (Sunstar Präsident weltweit), Franz Josef Pschierer (bayerischer Wirtschafts-Staatssekretär), Landrat Stefan Rößle, Leo Meier (2. Bürgermeister Rain), MdL Wolfgang Fackler, Franz Weiß (Planer beim Architektenbüro Obel), Wolfgang Hübschle (Leiter Invest Bavaria), Bauleiter Edgar Winkler und Michael Grasse (Werksleiter in Rain) . Bild: Jennifer Wagner
Am vergangenen Freitag fand in Rain der Spatenstich für die neue Zentrale von Sunstar Engineering statt. Geplant wird die Unternehmenszentrale vom Architekturbüro Obel aus Donauwörth. 
Rain - Der japanische Chemiekonzern Sunstar Engineering feierte am vergangenen Freitag mit zahlreichen namenhaften Vertretern der bayerischen Politik den Spatenstich für die erste Europa-Zentrale. Die Bauarbeiten sollen rund 15 Millionen Euro betragen und im Juni 2018 abgeschlossen sein. Keine Kosten und Mühen wurden für den feierlichen Spatenstich im Gewerbegebiet in Rain am Lech gescheut. Fast durchweg trugen die internationalen Gäste aus Japan und den USA Tracht und Dirndl, sogar der rote Teppich wurde für die zahlreichen politische Größen ausgerollt. Unter den anwesenden Gästen war auch Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.
Repräsentanten aus Japan und den USA beim Spatenstich
Positiv in die Zukunft blicken nicht nur die Verantwortlichen von Sunstar Engineering, sondern auch die Repräsentanten der kommunalen Politik. Aus Asien extra zum Spatenstich angereist, ist der weltweite Präsident Mutsuhisa Miyamo, der Sunstar Engineering Geschäftsführer für Europa Joshihiro Nakata, Geschäftsführerin Laura Borsari, der künftige Werksleiter in Rain Michael Grasse, als auch Sunstar Präsident der USA Mike Messer.
Die Verantwortlichen von Sunstar Engineering, von links: Mutsuhisa Miyamoto, Joshihiro Nakato, Laura Borsari und zukünftiger Werksleiter Michael Grasse . Bild: Jennifer Wagner
Nicht nur in der Rede von Geschäftsführerin Laura Borsari wurde deutlich, wie stolz man bei Sunstar Engineering ist, einen passenden Standort gefunden zu haben. Auch Präsident Miyamo und Geschäftsführer Nakata betonten, dass es ihnen "eine Ehre ist, Teil der Gemeinschaft in Rain" zu werden. Alle Beteiligten dankten den Politikern und besonders den Vertretern der Stadt Rain für die schnelle Bearbeitung des Bauantrages.
Rain als perfekter Standort für die Europa-Zentrale von Sunstar Engineering
Landrat Stefan Rößle stellte in seiner Rede dar, wie schwierig es sei, solche Baugenehmigungen zu bekommen. Der Bauantrag ist am 20. Juli 2017 bei der Stadt eingereicht und schon am 19. September genehmigt worden. Rößle erläutert, dass 5 Kommunen als Standort für den Chemiekonzern in Frage gekommen seien. "Drei der fünf Kommunen haben wir in die engere Wahl genommen", so der Landrat. Am Ende haben sich alle Beteiligten für Rain als den geeignetsten Standort entschieden, schilderte Stefan Rößle.
Auch der Staatssekretär Franz Josef Pschierer lobte Rain als den richtigen Standort für die Europa-Zentrale des Unternehmens. "Rain hat die richtige Infrastruktur", betonte Pschierer und wünschte Sunstar Engineering "nur das beste für die Zukunft in Rain am Lech".
Leo Meier, 2. Bürgermeister in Rain, zeigte ganz offen seine Freude über die Ansiedlung von Sunstar Engineering in Rain und bezeichnete dies, als ein "nicht alltägliches Ereignis". "Für die Stadt Rain ist dies ein weiterer Meilenstein als großer wirtschaftlicher Standort", so Meier.
Ab Juni 2018 soll dann die Produktion in Rain starten - insgesamt sollen 109 neue Arbeitsplätze in Rain entstehen.