Am 26.01.2026, um 11.56 Uhr, sollte ein zunächst unbekannter Fahrgast in einer Regionalbahn zwischen Ingolstadt und Ulm einer Ticketkontrolle unterzogen werden. Der Mann gab dem kontrollierenden Zugbegleiter gegenüber an, dringend ärztliche Hilfe aufgrund einer akuten Vergiftungserscheinung zu benötigen. Der Schaffner setzte daraufhin aus dem Zug einen telefonischen Notruf bei der integrierten Leitstelle ab. Kräfte des Rettungsdienstes sowie Beamte der Bundes- und Landespolizei wurden aufgerufen.
Wie sich am Donauwörther Bahnhof jedoch herausstellte, täuschte der 41-jährige Fahrgast den aktuellen polizeilichen Erkenntnissen zufolge die die Notsituation lediglich vor, da er kein Ticket besaß. Beamte der örtlichen Inspektion leiteten ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln ein. (dra)