5. Mai 2020, 10:33

81-Jähriger fällt nicht auf Trickbetrug herein

Symbolbild. Bild: pixabay
Ein 81-jähriger Mann wurde am vergangenen Montagnachmittag von einer unbekannten Person angerufen. Der Unbekannte wollte sich durch einen Trickbetrug das Bargeldvermögen des Rentners erschleichen.

Ein 81-jähriger Rentner wurde am gestrigen 04.05.2020, um 14.30 Uhr, von einer männlichen Person mit unterdrückter Rufnummer telefonisch kontaktiert. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und baute unter bereits bekanntem Modus Operandi folgende Drohkulisse auf: so seien drei gerade von der Polizei festgenommene Berufsverbrecher im Begriff gewesen, an der Wohnanschrift des Angerufenen einzubrechen.

Nun müsse das im Haus befindliche Bargeld amtlich in Verwahrung genommen werden, um weiteres Risiko zu minimieren. Der Angerufene reagierte richtig und brach das Gespräch ab. Er informierte die zuständige Polizeiinspektion Donauwörth über den Vorfall, die ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges einleitete.

Der Anrufer sprach laut dem Senior sehr überzeugend und in perfektem Deutsch. Eine Kenntnis der genauen Wohnanschrift ist jedoch in keinem Fall ein „Beweis“ für einen echten Polizeibeamten, da diese oftmals öffentlich zusammen mit der Telefonnummer im Internet recherchiert werden kann. (pm)