21. Dezember 2020, 13:09
Straßenverkehr

Anwohner kippt Wassereimer auf angeblichen Schnellfahrer

Symbolbild Bild: pixabay
Der Anwohner eines Hauses in der Rambergstraße in Riedlingen griff am 20.12.2020, um 20:30 Uhr, zu einem höchst gefährlichen und überdies auch unerlaubten Mittel, um einem Autofahrer seinen Unmut über dessen Fahrweise kundzutun.

Der betreffende Pkw-Lenker hatte kurz zuvor mit seinem schwarzen Audi seine Tochter nach Riedlingen gefahren. Auf dem Rückweg wurde ihm dann von dem augenscheinlich schon am Gartenzaun bereitstehenden Anwohner während der Fahrt plötzlich und unvermittelt ein voller Eimer Wasser auf die Windschutzscheibe gekippt.

Der Autofahrer konnte nach der Attacke sein Fahrzeug in der Spur halten und stoppen, ohne dass es zu einer Kollision kam. Der Geschädigte fragte in der Folge den noch immer in der Dunkelheit am Gartenzaun stehenden Anwohner, warum er dies getan habe. Dieser antwortete ihm, dass die Aktion aus erzieherischen Gründen erfolgte, weil der Autofahrer „zu schnell“ unterwegs war und entfernte sich hiernach wieder.

Polizeilicherseits wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den momentan namentlich noch unbekannten Anwohner aufgrund gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Wer hierzu sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0906 / 706670 mit der Polizeiinspektion Donauwörth in Verbindung zu setzen. (pm)