5. Februar 2019, 09:12

Frau zeigt Betrugsmasche bei Polizei an

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
Eine 38-jährige Frau aus Donauwörth wollte über ein Kleinanzeigenportal Möbel verkaufen. Der Käufer versuchte die Frau mit einer gängigen Betrugsmasche zu prellen.

Eine 38-Jährige wollte über ein Kleinanzeigenportal Möbel zum Preis von 450 € verkaufen. Sie fand dafür zunächst einen ausländischen Käufer, der auch tatsächlich über paypal Geld anwies. Statt der 450 € waren es aber 650 €. Der vermeintliche Käufer bat die Frau dann, die vermeintliche Überzahlung in Höhe von 200 € für ihn an einen beauftragten Spediteur in der Ukraine zu überweisen.

An diesem Punkt wurde die Frau glücklicherweise stutzig, stoppte den Verkauf und zeigte den Sachverhalt bei der Polizei an. Die „Überbezahlung“ mit der Bitte um Rücküberweisung oder Weiterleitung ist ein bekannter Trick, um an das Geld von Geschädigten zu kommen. In der Regel platzt die vorher getätigte Überweisung nach wenigen Tagen. Im vorliegen Fall ging der Plan nicht auf. (pm)