Unterschlagung

Live-Ortung führt zum Erfolg: Firmenfahrzeug aus Donauwörth in Österreich gestoppt

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Donnerstag klärte die Polizei die mutmaßliche Unterschlagung eines Firmenwagens auf. Das Fahrzeug konnte via App-Abfrage getrackt und schließlich in Österreich erfolgreich gestoppt werden.

Die mutmaßliche Unterschlagung eines Firmenfahrzeugs konnte am 25.06.2026 durch das schnelle Eingreifen der PI Donauwörth sowie ausländischer Behörden geklärt werden. Ein 36-jähriger Angestellter eines Transport- und Logistikunternehmens hatte den weißen Kleintransporter zuvor zu seiner Wohnanschrift im Raum Donauwörth mitgenommen. Als das Fahrzeug dort am Morgen des 25.06.2026, gegen 06:00 Uhr, abgeholt werden wollte, waren dieses sowie der Angestellte nicht auffindbar. 

Die Geschäftsführerin ortete das Fahrzeug daraufhin via Live-Abfrage über eine Smartphone-App und stellte fest, dass der Transporter auf einer Autobahn in Richtung Brennerpass unterwegs war. Sie erstattete Anzeige bei der PI Donauwörth. Da der Verdacht nahelag, dass der Mann das Kurierfahrzeug im Wert von rund 25.000 Euro dauerhaft ins Ausland verbringen wollte, konnte der unterschlagene Transporter schließlich nach einer sofortigen Verständigung durch die österreichische Autobahnpolizei auf der Brennerautobahn erfolgreich gestoppt und kontrolliert werden.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Augsburg wurde der unbeschädigte Transporter vor Ort verkehrssicher abgestellt und mit einer Parkkralle gesichert. Dieser kann nun vom rechtmäßigen Eigentümer in Österreich abgeholt werden. Ein Strafverfahren gegen den 36-Jährigen unter anderem wegen Verdachts auf Unterschlagung eines Kfz wurde eingeleitet. (dra)