2. März 2020, 10:24

Lkw bleibt bei Rangierversuch stecken

Symbolbild Bild: pixabay
Ein 63-jähriger Lkw-Fahrer befuhr am vergangenen Sonntagabend, um 19.20 Uhr, mit seinem 40-Tonner-Gespann die Schellenbergstraße in Richtung Parkstadt. Dabei verließ der Fahrer sich zu sehr auf sein Navi und verursachte einen Unfall.

Das Navigationsgerät des Fahrers leitete ihn dort eigenen Angaben zufolge irrtümlich nach rechts in die Dr.-Loeffellad-Straße, wo es aufgrund der beengten Verkehrssituation kein Weiterkommen gab. Der Lkw-Fahrer bemerkte den Irrtum und versuchte rückwärts zurück auf die Schellenbergstraße zu rangieren. Dies missglückte gehörig: Drei Achsen des Sattelzugaufliegers rutschten über die Böschung zur B 2 hinab, was zur Folge hatte, dass dessen Unterboden auf dem Gehweg neben der Fahrbahn aufsetzte und sich die Räder des Aufliegers im Bankett festfuhren. Der komplette Zug konnte nur noch durch schweres Gerät einer verständigten Spezialfirma geborgen werden. Am Lkw, dem Gehweg und den angrenzenden Bäumen des Wohngebietes entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 6.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Bergung. Der Unfallfahrer wurde von den eigesetzten Beamten vor Ort angezeigt. Eine Genehmigung für die Sonntagsfahrt lag vor. (pm)