5. April 2019, 13:41

Mann erleidet schwere Verbrennung

Symbolbild Bild: pixabay
Ein 55-Jähriger wurde bei Arbeiten in einem Trafohaus schwer verletzt. Er wurde mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht.

Gestern  gegen 15.20 Uhr führte ein Elektriker einer Firma in der Wemdinger Straße Arbeiten an dem Sicherungskasten eines Trafohauses aus. Hierzu brachte er spezielle Messgeräte an dem Transformator an, wobei es wohl zu einem Kurzschluss mit Licht-/Feuerbogen mit entsprechender Hitzeentwicklung kam, die wiederum einen Brand im Panzersicherungskasten zur Folge hatte.

Hierbei wurde der 55-jährige Arbeiter an Händen und im Gesichtsbereich verletzt. Er wurde anschließend mit Verbrennungen dritten Grades mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Lebensgefahr besteht jedoch nicht.

Durch den Kurzschluss war kurzfristig die Stromversorgung innerhalb der Firma unterbrochen. Der dabei entstandene Sachschaden wurde mit rund 50.000 Euro beziffert. Die Kripo Dillingen hat zuständigkeitshalber die Ermittlungen zu dem Betriebsunfall aufgenommen, ein Drittverschulden konnte dabei vor Ort bereits ausgeschlossen werden. Ob dabei auch alle Vorschriften zur Unfallverhütung eingehalten wurden, ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes wird im Laufe der kommenden Woche ebenfalls hinzugezogen. (pm)