Den Beginn der traurigen Unfallserie markierte eine 42-jährige Führerin eines Pkw Audi, welche am 17.07.2026 gegen 22:15 Uhr zwischen Langenaltheim und Wittesheim auf Höhe des dortigen Windrades mit einem Reh zusammenstieß. Das Reh flüchtete im Anschluss in den angrenzenden Wald.
Am 18.07.2026 gegen 02:00 Uhr bezahlte ein Reh den Zusammenstoß mit einem Lkw auf der B 2 zwischen Itzing und Bergstetten mit seinem Leben. Der Lkw wurde von einem 57-Jährigen gelenkt.
Gegen 04:00 Uhr kollidierte ein 50-Jähriger mit seinem Pkw auf der Staatsstraße zwischen Wemding und Fessenheim auf Höhe der Abzweigung zum Wildbad ebenfalls mit einem Reh. Dieses verendete an der Unfallstelle.
Um 04:45 Uhr stieß der 35-jährige Fahrer eines Pkw auf der Fahrt von Zirgesheim nach Altisheim kurz vor Ortseingang Altisheim ebenfalls mit einem Reh zusammen. Dieses flüchtete nach dem Anprall in unbekannte Richtung.
Gegen 05:00 Uhr wurde der letzte Unfall von einem 32-Jährigen gemeldet, welcher von Mauren kommend in Richtung Großsorheim unterwegs war und in einer Rechtskurve nach der sogenannten „Applauskurve“ ebenfalls ein Reh erfasste. Das Reh flüchtete nach dem Anstoß in das benachbarte Maisfeld.
Bei den fünf Unfällen entstand ein Sachschaden von insgesamt geschätzt 15000 Euro. In allen Fällen verständigten die Ordnungshüter die Jagdpächter zur Versorgung der beteiligten Tiere. Die Fahrzeuge blieben in allen Fällen fahrbereit und die Fahrzeugführer unverletzt. (dra)