Polizeikontrolle

Modifizierter E-Scooter durch Lasermessung aufgeflogen

Symbolbild Bild: Pixabay
Am Montag fiel der Polizei ein E-Scooter im Rahmen einer Lasermessung auf. Dabei wurde eine unerlaubte Modifizierung festgestellt. Hinzu kamen noch weitere Tempoverstöße im Rahmen der Kontrolle.

Am späten Abend des 10.08.2026, um 21:56 Uhr, geriet ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Dillinger Straße in Donauwörth im Rahmen einer Laser-Geschwindigkeitsmessung ins Visier einer Donauwörther Zivilstreife. Der Jugendliche war mit 27 km/h unterwegs, zudem beförderte er verbotswidrig eine zweite Person auf seinem Roller. Bei der Anhaltung räumte der Jugendliche ein, die Motorleistung des E-Scooters (Elektrokleinstfahrzeuge dürfen in Deutschland maximal 20 km/h laufen) mittels einer Software-App gesteigert zu haben.

Die Beamten stellten das Fahrzeug noch an der Messörtlichkeit sicher und verständigten im Nachgang die Erziehungsberechtigten. Gegen den 15-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Verstößen gegen das Straßenverkehrsgesetz eingeleitet. Zudem veranlassten die Beamten wegen eines Erlöschens der Betriebserlaubnis eine Mitteilung an die Zulassungsstelle des Landratsamtes.

Bei der Messung vor der Donau-Meile in der Dillinger Straße erfassten die Beamten bis 23:30 Uhr zudem mehrere weitere Schnellfahrer: Die traurigen Spitzenwerte erreichten ein Pkw-Fahrer mit 80 km/h und der Fahrer eines Kawasaki-Sportmotorrades mit 87 km/h. Erlaubt sind hier innerorts maximal 50 km/h. Beide erwarten nun Bußgeldanzeigen in deutlich dreistelliger Höhe sowie Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg. (dra)