Ein 36-jähriger Motorradfahrer kam bei einem Überholmanöver von der Fahrbahn ab und landete mitsamt seiner Maschine in einem angrenzenden Biotop. Dank des dichten Schilfs ging der Unfall glimpflicher aus, als es der Ablauf zunächst erwarten ließ.
Der Motorradfahrer war auf der St 2027 in Richtung Überacker unterwegs, als er auf Höhe der Unfallstelle zum Überholen eines vorausfahrenden Lastkraftwagens ansetzte. Im Kurvenbereich verlor der Zweiradfahrer jedoch die Kontrolle über sein Motorrad. In der Folge kam er nach links von der Fahrbahn ab und stürzte mit seinem Kraftrad in das angrenzende Biotop.
Das dort vorhandene Schilf bremste den Aufprall offenbar erheblich ab. Trotz des nicht unerheblichen Unfallhergangs zog sich der Motorradfahrer lediglich leichte Verletzungen zu.
Eine Fremdeinwirkung bzw. -beteiligung lag nach den bisherigen Erkenntnissen nicht vor. Sowohl der Motorradfahrer selbst als auch anwesende Zeugen bestätigten, dass es sich um einen alleinbeteiligten Unfall handelte. Der Fahrer des überholten Lastkraftwagens hatte den Unfall nicht beobachten können.
Zur medizinischen Versorgung wurde der leicht verletzte Motorradfahrer in ein Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber war vorsorglich vor Ort, ein Transport mit dem Hubschrauber war jedoch nicht erforderlich. Nach Abschluss der Unfallaufnahme wurde das beschädigte Motorrad durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert. Am Kraftrad entstand Eigenschaden in Höhe von ca. 2000 Euro. Fremdschäden wurden vor Ort nicht festgestellt.
So endete der spektakuläre Sturz ins Biotop letztlich mit einem Schrecken und leichten Verletzungen – das Schilf dürfte dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben. (dra)