Am Freitag, den 19.06.2026, um 09.23 Uhr, kam es in einer Werkshalle eines Industriebetriebes in der Dr.-Ludwig-Bölkow-Straße in Donauwörth zu einem schweren Betriebsunfall. Zwei Arbeiter im Alter von 34 und 51 Jahren einer externen Brandschutzfirma waren dort mit der Montage einer Brandschutzanlage beschäftigt.
Hierzu nutzten die Beiden ein rund zwei Meter hohes Paletten-Gerüst. Augenscheinlich entgegen den geltenden Sicherheits- und Arbeitsvorschriften unterließen es die Männer jedoch, ihre Sicherheitsgurte mit dem eigens dafür installierten Sicherheitsseil („Lifeline“) an der Querstange zu verbinden.
Im Verlauf der Arbeiten löste sich aus bislang ungeklärter Ursache eine Bodenplatte des Gerüstes, woraufhin der 51-jährige Arbeiter ungebremst zu Boden stürzte. Der Mann zog sich hierbei lebensgefährliche Verletzungen, darunter einen Schädelbasisbruch, zu. Er musste nach einer notärztlichen Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Augsburg geflogen werden. Hinweise auf ein Verschulden Dritter ergaben sich nicht. Eine entsprechende Meldung wurde an die zuständige Berufsgenossenschaft übermittelt. (dra)