26. März 2021, 08:52
Unfallflucht

Pkw-Fahrerin flüchtet nach kuriosem Unfall

Bild: pixabay
Eine 31-jährige Pkw-Fahrerin entdeckte während der Fahrt auf ihrem Oberschenkel eine Spinne und verriss vor Angst ihr Lenkrad. Sie krachte mit ihrem Fahrzeug gegen zwei Leitpfosten, kümmerte sich aber anschließend nicht um den Schaden.

Auf der Ortsverbindungsstraße von Hoppingen nach Heroldingen ereignete sich am Morgen des 25.03.2021 gegen 07.30 Uhr, ein in der Entstehung durchaus kurioser Unfall. Eine 31-jährige Autofahrerin war in Richtung Heroldingen unterwegs, als sie unmittelbar nach der Bahnunterführung den eigenen Angaben zufolge eine lebende Spinne sah, die auf ihrem Oberschenkel entlangkrabbelte. Da die Frau an einer Spinnenphobie leidet, bekam sie es panikartig mit der Angst zu tun. In dieser Angstphase riss sie das Lenkrad ihres Wagens ruckartig nach rechts und kam von der Fahrbahn ab.

Sie krachte dort gegen zwei Leitpfosten, welche dadurch ausgerissen wurden. Nach der Kollision kam das Fahrzeug mit gerissenem Frontstoßfänger zum Stillstand. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von circa 700 Euro. Weder die Fahrerin noch die zwei mit im Fahrzeug befindlichen Kinder wurden - den ersten Erkenntnissen zufolge - durch den Anprall verletzt. 

Ein anderer Autofahrer bemerkte den stehenden Pkw nach der Kollision. Als der Mann helfen wollte, wurde er von der noch immer panisch wirkenden Frau weggeschickt. Da er jedoch einen Unfallschaden wahrnahm und zudem die zwei Kleinkinder mit im Auto bemerkte, informierte er vorsorglich per Mobiltelefon die integrierte Leitstelle und gab das Kennzeichen des Wagens durch. Eine daraufhin verständigte Polizeistreife der PI Donauwörth traf die Unfallverursacherin dann an der Wohnanschrift an. Dort hatte sich die Dame wieder beruhigt. Ein Transport per RTW war nicht notwendig.

Da die Frau den Anprall nicht meldete, sondern direkt an ihre Wohnanschrift in einer Riesgemeinde fuhr, mussten die aufnehmenden Beamten von Amtswegen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Unfallflucht einleiten. Eine Schadensmeldung an die Stadt Harburg folgte zudem.(pm)