17. Juni 2020, 10:44

Polizei: Ermittlungsgruppe nimmt Arbeit auf

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
Nachdem erneut an einem Pkw in Buchdorf die Radmuttern gelockert wurden, nimmt sich nun eine Ermittlungsgruppe der Fälle an.

Am 15.06.2020, um 19.50 Uhr, fuhr eine 27-jährige Buchdorferin auf der Bundesstraße 25 in Richtung Möttingen. Sie bemerkte auf freier Strecke, bei 100 km/h, ein lautes Klappern und ein deutliches Vibrieren des Lenkrads, worauf sie die Geschwindigkeit auf ca. 40 km/h verringerte. Die 27-Jährige vermutete zuerst, dass das Radlager defekt sei.

Bis sie gefahrlos anhalten konnte, verlor sie bereits während der Fahrt das komplette linke Vorderrad, das sich löste und selbständig machte. Die Geschädigte blieb glücklicherweise unverletzt, es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Auch in diesem Fall wird von der zuständigen Polizeiinspektion Donauwörth aufgrund der Indizienlage von einer vorsätzlichen Manipulation durch eine bislang unbekannte Person ausgegangen.

Der grüne Skoda Fabia war in den vergangenen Tagen im Rosenweg abgestellt. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0906/706670 mit der Polizeiinspektion Donauwörth in Verbindung zu setzen. Die dortigen Beamten ermitteln wegen einer Straftat des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Bezüglich der mittlerweile mehrjährigen Fälle wurde eine Ermittlungsgruppe mit der Sachbearbeitung beauftragt. (pm)