In den vergangenen Tagen mussten Streifenbesatzungen der PI Donauwörth im Rahmen von Schulwegeinsätzen vermehrt feststellen, dass sich zahlreiche Verkehrsteilnehmer an Bushaltestellen fehlerhaft verhalten. Insbesondere Autofahrer fahren an haltenden Linien- oder Schulbussen, bei welchen das Warnblinklicht eingeschaltet ist, regelmäßig mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit als der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit vorbei.
Dieses Fehlverhalten ist nicht nur gemäß der Straßenverkehrsordnung verboten, sondern birgt auch eine erhebliche Unfallgefahr: Wenn Kinder im Sichtschatten der Bussilhouette verdeckt sind oder aufgrund der Gegebenheiten noch schnell die Fahrbahn überqueren, werden sie leicht übersehen. In der Vergangenheit kam es an solchen Gefahrenstellen bereits zu Unfällen.
Die PI Donauwörth kündigt daher an, entsprechende Verstöße künftig verstärkt zu kontrollieren und konsequent gebührenpflichtig zu ahnden. Neben empfindlichen Geldbußen drohen dabei auch Punkteinträge im Fahreignungsregister in Flensburg. (dra)