Am 23.06.2026 gegen 13:30 Uhr erhielt eine 77-jährige Rentnerin aus dem Raum Donauwörth einen betrügerischen Anruf auf ihrem Festnetzanschluss. Die Täter gaben sich als Bedienstete der „Donau-Ries Klinik Donauwörth“ aus und spiegelten im bekannten Modus Operandi vor, dass die Tochter der Angerufenen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Zur Abwendung einer Haftstrafe wurde die sofortige Übergabe von 15.000 Euro gefordert. Die Seniorin durchschaute die Kriminellen sofort, reagierte richtig und beendete das Telefonat umgehend. Auch reagierte sie nicht auf weiteren Anrufversuche.
Auffallend war, dass die unbekannten Täter augenscheinlich im Vorfeld gezielte Detailinformationen über familiäre Verhältnisse sowie Vermögenswerte erlangt hatten. Zu einer Geld- oder Wertsachenübergabe kam es jedoch nicht. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges wurde eingeleitet.
Die Donauwörther Beamten raten allgemein:
- Wählen Sie im Zweifel selbst den Notruf 110 (nicht die Rückruftaste drücken!). Echte Beamte werden Ihnen am Telefon niemals Geldforderungen stellen.
- Rufen Sie Ihre angeblich festgenommen Kinder unter der Ihnen bekannten privaten oder beruflichen Telefonnummer an, um zu prüfen, ob alles in Ordnung ist
- Übergeben Sie niemals an der Haustüre Bargeld oder Wertsachen an fremde Personen.
(dra)