15. Januar 2021, 12:00

Schwerpunkttag Bundesstraße 16

Bild: Tim Reckmann/pixelio.de
Die für die Landkreise Dillingen/Donau und Donau-Ries zuständige Verkehrspolizeiinspektion Donauwörth hat am 13. Januar mit einem gezielten Schwerpunkt den Verkehr auf der Bundesstraße 16 zwischen Dillingen und Rain überwacht.

Aufgrund hoher Beanstandungszahlen in den vergangen Wochen wurde ab 7:00 Uhr bis 18:20 Uhr der auf 60 km/h beschränkte Streckenabschnitt am Donauwörther Naherholungsgebiet mit einem stationären Geschwindigkeitsmessgerät überwacht. Bei der in Fahrtrichtung Dillingen durchgeführten Geschwindigkeitsmessung passierten 3.391 Fahrzeuge die Messstelle. 176 Fahrzeuge mit 150 Verwarnungen und 26 Anzeigen wurden beanstandet. „Tagesschnellster“ mit 102 km/h war ein PKW mit DON-Kennzeichen, dessen Fahrer nun ein Fahrverbot von einem Monat erwartet.

Eine weitere stationäre Geschwindigkeitsmessstelle erfolgte von 11:00 Uhr bis 17:20 Uhr zwischen Blindheim und Höchstädt in Fahrtrichtung Donauwörth. Bei einem Durchlauf von nur 896 Fahrzeugen fielen lediglich 19 Beanstandungen, davon 15 Verwarnungen und vier Anzeigen an. „Tagesschnellster“ mit 140 km/h war hier ein PKW mit DLG-Kennzeichen.

Die Schwerverkehrskontrollgruppe führte von 10:00 bis 13:30 Uhr in Höhe der Lechbrücke bei Rain LKW-Kontrollen durch. Hier wurden neben mehreren Verwarnungen zwei LKW-Züge beanstandet und die beiden Fahrer zur Anzeige gebracht. Im ersten Fall war der Fahrer ohne digitale Fahrerkarte und somit ohne Aufzeichnungen über Lenk- und Ruhezeiten unterwegs. Im zweiten Fall hatte die zum LKW gehörende Firma keine EU-Lizenz zum Gütertransport.

Eine weitere Streife wurde zur zivilen Verkehrsüberwachung eingesetzt. Diese Streife musste fünf Fahrer beanstanden, die während der Fahrt mit dem Smartphone telefoniert hatten. Der zivilen Streife fiel gegen 10:50 Uhr in Höhe Rain auch ein PKW-Gespann mit ND-Kennzeichen auf, dessen mit Bauschutt beladener Hänger offensichtlich überladen und ohne Ladungssicherung war. Der Hänger war letztlich um 540 kg beziehungsweise um 72 Prozent überladen. Die Beamten mussten die Weiterfahrt unterbinden. Dem Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro.

Gegen 11:00 Uhr kam ein spanischer Sattelzug auf der B16 bei Hamlar wegen einer defekten Kardanwelle zum Stehen und blockierte von 11:00 bis 14:00 Uhr den Fahrstreifen in Fahrtrichtung Neuburg. Eine uniformierte Streife der VPI Donauwörth und ein Sicherungsfahrzeug der Straßenmeisterei mussten die Gefahrenstelle bis circa 14:00 Uhr absichern und den Verkehr lenken. Ein spezialisiertes Abschleppunternehmen aus Gersthofen konnte dann den Pannen-Lkw aufnehmen. (pm)