5. Februar 2019, 12:33

Transporter kollidiert mit landwirtschaftlichem Gespann

Das völlig zerstörte Wrack des Kleintransporters. Bild: privat
Heute Morgen kam es auf der B 2 auf Höhe des Schellenbergs zu einem schweren Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Kleintransporters bemerkte die niedrige Geschwindigkeit eines vorausfahrenden landwirtschaftlichen Fahrzeugs zu spät und kollidierte bei einem Ausweichmanöver mit dem Anhänger.

"Es war gut, dass ein 41-jähriger Unfallverursacher keinen Beifahrer dabei hatte, denn der hätte den schweren Aufprall bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen mit ziemlicher Sicherheit nicht überlebt", mutmaßt die Polizei Donauwörth.

Der Fahrer eines Kleintransporters fuhr kurz nach 07.00 Uhr auf der B 2 von Mertingen kommend in Richtung Norden. Ca. 150 m vor der Ausfahrt Schellenberg schloss er auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf. Dabei handelte es sich um ein beladenes landwirtschaftliches Gespann mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Erst als es schon zu spät war bemerkte der 41-Jährige, dass die Geschwindigkeit des Vorausfahrenden für ihn viel zu langsam war.

Um nicht frontal aufzufahren riss er sein Fahrzeug im letzten Moment nach links. Dennoch fuhr er praktisch ungebremst mit der rechten Seite des Transporters gegen die linke Ecke des massiven Anhängers. Massiv zerstört kam das Fahrzeug auf der linken Seite zum Stehen. Der Unfallverursacher kam mit nur leichten Verletzungen in die Donau-Ries Klinik. Der 38-jährige Fahrer des landwirtschaftlichen Gespanns überstand den Unfall unverletzt.

Trotz des hohen Schadens am Anhänger konnte er nach einem Reifenwechsel selbständig die Unfallstelle verlassen. Die Feuerwehren aus Donauwörth und Nordheim waren mit ca. 30 Mann an der Unfallstelle. Sie sorgten auch für eine Ausleitung des Verkehrs in nördlicher Richtung am Nordheimer Kreuz. Die Bundesstraße war für ca. 90 Minuten komplett gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf rund 26.500 € geschätzt. (pm)