Am Samstagnachmittag, gegen 16:30 Uhr, kam es in der Bahnhofstraße zu einem Vorfall, der den Verdacht auf vorsätzliche Brandstiftung nahelegt. Eine 71-jährige Wemdingerin war zu dieser Zeit mit Gartenarbeiten beschäftigt, als sie von einem Angehörigen darüber informiert wurde, dass es an einer Sichtschutzplanke, die am Zaun ihres Grundstücks befestigt war, zu einer
Rauchentwicklung gekommen war.
Schnell machte sich die Rentnerin auf den Weg zu der betroffenen Stelle und konnte den Brand glücklicherweise noch rechtzeitig löschen. Mit Hilfe von Wasser, das sie aus einem Gewässer auf ihrem Grundstück schöpfte, verhinderte sie eine Ausweitung des Feuers und konnte so größeren Schaden verhindern.
Doch etwa anderthalb Stunden später bemerkte die 71-Jährige, dass es erneut zu einer Brandentwicklung im gleichen Bereich gekommen war. Diesmal griff ihr 76-jähriger Ehemann ein und versuchte, das Feuer selbstständig zu löschen. Während dieser Maßnahme konnte der Mann offenbar Personen beobachten, die möglicherweise Zeugen der Brandlegung sein könnten. Ein genauer Blick auf die beschädigte Sichtschutzplanke, die sich in Richtung des sogenannten „Entengässchens“ befindet, ließ den Verdacht aufkommen, dass der Brand in beiden Fällen absichtlich gelegt wurde. Der Sachschaden an der Planke wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
Die Polizei in Donauwörth hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach weiteren Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können. Insbesondere werden Personen gesucht, die Beobachtungen gemacht haben, die mit der Brandstiftung in Zusammenhang stehen könnten. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0906/70667-0 bei der Polizei Donauwörth zu melden. (dra)