Trickbetrug

Versuchte Geldforderungen durch Schockanrufe

Symbolbild Bild: FOTOSTUDiO-Donauwörth | Fotograf Elmar Bschorer
Am 28.07.2026 kam es im Dienstbereich der Polizeiinspektion Donauwörth zu mehreren versuchten Trickbetrügereien am Telefon, die jedoch dank des besonnenen Reaktionsverhaltens der Angerufenen scheiterten.

Exemplarisch werden zwei der Fälle genannt: Zunächst wurde um 13.25 Uhr ein Pensionär aus dem Raum Harburg auf seinem Festnetzanschluss angerufen. Eine weibliche Anruferin gab sich fälschlicherweise als „Prof. Dr. Schröder“ eines Krankenhauses aus und behauptete, die Tochter des Mannes habe einen Unfall gehabt. Der Senior durchschaute den versuchten Betrug umgehend und kündigte an, die echte Polizei anzurufen, woraufhin die Täterin das Gespräch sofort beendete. 

Kurz darauf, um 13.40 Uhr, erhielt eine Frau Mitte 60 aus dem Raum Tapfheim einen Anruf von einer ausländischen Rufnummer. Am Telefon meldete sich eine weinerliche Frauenstimme mit den Worten „Mutti“. Da die Angerufene von ihren Kindern niemals so angesprochen wird, erkannte sie die Betrugsmasche und legte unverzüglich auf. Zu Geldforderungen kam es daher nicht. 

Die Beamten der Polizeiinspektion Donauwörth leiteten in allen bekannt gewordenen Fällen jeweils ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf versuchten Trickbetrug ein. (dra)

 

Die Beamten geben zwei Tipps:

  1. Auflegen ist nicht unhöflich!
  2. Rufen Sie bei angeblichen Notfällen von Angehörigen immer selbst bei diesen an.