Verkehrsunfall

Vier Wildunfälle in nur einer Nacht

Die Zahl der Wildunfälle hat im Landkreis Donau-Ries besorgniserregende Ausmaße angenommen. Bild: pixabay
Von Samstag auf Sonntag kam es im Landkreis zu insgesamt vier Wildunfällen. Verletzt wurde dabei keiner beteiligten Pkw-Fahrer. Die zuständigen Jagdpächter wurden bezüglich der Tiere verständigt.

Am 27.06.2026 gegen 23:00 Uhr kollidierte eine 34-jährige Frau, die mit ihrem Pkw auf der Kreisstraße DON 16 von Schaffhausen in Richtung Harburg fuhr, auf Höhe von Eisbrunn mit einem Reh. Das Reh blieb verletzt im Straßengraben liegen und wurde vom zuständigen Jagdpächter erlöst. Am Fahrzeug entstand augenscheinlich kein Sachschaden.

Am 28.06.2026 gegen 00:20 Uhr fuhr ein 38-jähriger Mann mit seinem Pkw Skoda auf der Kreisstraße DON 24 von Baierfeld in Fahrtrichtung Hochfeld. Auf der Strecke kollidierte er mit einem Reh. Das Reh flüchtete nach dem Zusammenstoß in das Feld. Am Auto entstand an der Front ein geschätzter Sachschaden von 3.000 Euro. Der zuständige Jagdpächter wurde über den Verkehrsunfall in Kenntnis gesetzt.

Wenige Minuten später stieß ein 18-jähriger Mann, der mit seinem Opel auf der Kreisstraße DON 20 von Fünfstetten in Richtung Wemding befuhr, auf Höhe der Kläranlage, mit einem Reh zusammen. Das Reh verendete nach dem Aufprall sofort. Der geschätzte Sachschaden am Auto liegt bei 2.500 Euro. Der zuständige Jagdpächter wurde ebenfalls informiert.

Am frühen Morgen gegen 04:50 Uhr fuhr ein 36-jähriger Mann mit seinem Pkw Mazda auf der B 2 zwischen Buchdorf und Monheim, als er auf Höhe Bergstetten mit einem Reh kollidierte. Das Reh verendete nach dem Verkehrsunfall. Am Auto entstand ein geschätzter Sachschaden von 3.000 Euro. (dra)