Online-Betrug

Warenbetrug: Online-Fahrradkauf angezeigt

Onlinebetrug Bild: Pexels / Sora Shimazaki
Ein Mann aus dem Raum Asbach-Bäumenheim wurde beim Kauf eines Fahrrads im Internet offenbar betrogen. Die Polizei ermittelt wegen Warenbetrugs.

Ein Mann aus dem Raum Asbach-Bäumenheim erstattete am 21.06.2026 Strafanzeige wegen Warenbetruges auf einer Online Verkaufsplattform. 

Der Mann hatte sich mit einem vermeintlichen Privatverkäufer über den Kauf eines Fahrrades geeinigt, wobei ein Gesamtkaufpreis von ca. 750 Euro vereinbart wurde. Der Geschädigte leistete eine Anzahlung in Höhe von knapp 400 Euro per Banküberweisung. 

Um Vertrauen aufzubauen, übersandte der Unbekannte dem Käufer das Foto eines Personalausweises sowie eine vermeintliche Versandbestätigung, bei welcher die Sendungsnummer jedoch digital verpixelt worden war.

Im Anschluss setzte der mutmaßliche Betrüger den Käufer massiv unter Druck, auch den Restbetrag zu überweisen, um die unleserliche Sendungsnummer freizugeben, worauf der Geschädigte jedoch nicht mehr einging. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass das angegebene Empfängerkonto auf den Namen einer unbeteiligten Frau läuft, deren persönliche Daten missbräuchlich für eine bundesweite Massenbetrugsserie verwendet wurden. Ein erneutes strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. (dra)