28. Juli 2022, 08:25
Aktion

Mit dem Rad zur Arbeit geht in die Endphase

Vertreter des ADFC Donau-Ries radeln mit ihrem 1. Vorsitzenden, Steffen Reddel, auf seinem Arbeitsweg von Donauwörth nach Möttingen.

Bild: Fiorella Salamena
Durch ihre Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ wollen der ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club) und die AOK Bayern, dass möglichst viele Teilnehmer dauerhaft Spaß am Radfahren und an Fitness bekommen. Zwischen dem 1. Mai und dem 31. August gilt es, 20 Tage in die Arbeit zu radeln, wenn man einen der vielen attraktiven Preise gewinnen will.

Inzwischen sind in Bayern über 61.000 Radler schon über 5 Millionen Kilometer geradelt und haben damit mehr als 1.000 Tonnen CO2 eingespart. Einer dieser Radler ist Steffen Reddel, 1. Vorsitzender des ADFC Donau-Ries. Er radelt von seinem Wohnort Donauwörth zu seiner Arbeit am Bahnhof in Möttingen – hin und zurück sind das über 40 km. In diesem Jahr ist er bereits mehr als 40 Tage in die Arbeit geradelt.

Seine Freunde vom ADFC Donau-Ries haben Steffen einen Tag auf seinem Arbeitsweg begleitet. Von Donauwörth aus radeln sie über Wörnitzstein nach Harburg. Wie Steffen auf seinem Weg zur Arbeit haben sie nicht die Zeit, die Schönheiten der Burgstadt zu genießen.

Zunächst gilt es in Harburg den Riesrand zu bezwingen, dann geht es auf dem schnellsten Weg, entlang der B25, vorbei am Harburger Galgenberg weiter. Bergab ins Ries hinein. Bei klarem Wetter erfreut sich Steffen an dem Blick über das Ries. „Die Flächen sind landwirtschaftlich genutzt. So kann ich die Jahreszeiten regelrecht fühlen. Die Farben ändern sich, alles riecht anders,“ so Steffen weiter. „Obwohl ich immer die kürzeste Strecke fahre, ist es nie langweilig.“

In Möttingen angekommen hat Steffen noch ein bisschen Zeit und erklärt den ADFClern seine Arbeit. Seit 2012 arbeitet er am Bahnhof als angestellter Fahrdienstleiter. Er lenkt den Zugverkehr, stellt Weichen und Signale. Klingt alles sehr interessant und spannend. Die Gruppe lässt Steffen am Bahnhof zurück und radelt wieder heim.

„Steffen Reddel hat unseren größten Respekt,“ so Verena Stegmeier von der AOK Donau-Ries. Sie sei sich aber durchaus bewusst, dass das nicht die Norm sein könne. „Für unsere Aktion ist es egal, wie viele Kilometer der Arbeitsweg beträgt. Hauptsache, man radelt.“ Anmeldungen sind noch möglich. Weitere Informationen unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.(pm)