Spende

Spendenübergabe mit spannenden Einblicken für die Feuerwehr Hainsfarth

3. Person von links: Kommandant Johannes Engelhardt, Organisatoren Daniel Wiedemann, Johanna Schäble , Pilot Sven Uhmann Bild: Johanna Schäble
Die Luftrettung ist ein wichtiger Baustein in der Rettungskette bei Notfällen. Die Feuerwehr Hainsfarth bekam nun einen spannenden Einblick in die Luftrettungsstation Dinkelbühl. Dabei wurde auch eine Spende überreicht.

Die Freiwillige Feuerwehr Hainsfarth besuchte die ADAC-Luftrettungsstation Christoph 65 Dinkelsbühl, um sich über die Abläufe der Luftrettung zu informieren und die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Einsätzen weiter zu vertiefen. Empfangen wurde die Besuchergruppe von Stationsleiter und Pilot Sven Uhmann, der die Entwicklung der Station seit ihrer Gründung vor zehn Jahren vorstellte.

Uhmann machte deutlich, warum Christoph 65 für die Region so wichtig ist: Die Station wurde eingerichtet, um eine zuvor bestehende Versorgungslücke in Westmittelfranken und Nordschwaben zu schließen. Gerade in ländlich geprägten Regionen mit langen Anfahrtswegen des bodengebundenen Rettungsdienstes ist der Hubschrauber häufig die einzige Möglichkeit, zeitkritische Notfälle rechtzeitig zu erreichen und schnell in eine Klink zu bringen. Wie groß der Bedarf tatsächlich ist, zeigt ein Blick auf die Einsatzbilanz: 2025 rückte die Crew von Christoph 65 zu insgesamt 1.285 Einsätzen aus.

„Wenn Minuten über Leben entscheiden, sorgen wir gemeinsam dafür, dass Hilfe schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Luftrettung ist dafür ein zentraler Baustein“, beschrieb Uhlmann die Bedeutung der Luftrettung.

Auch die Feuerwehr Hainsfarth war bereits mehrfach gemeinsam mit der Besatzung von Christoph 65 im Einsatz. Umso spannender war es, bei ihrem Besuch direkte Einblicke in Einsatzabläufe, Sicherheit am Landeplatz und die medizinisch-technische Ausstattung des Rettungshubschraubers zu erhalten.

Ein Scheck mit spezieller Spendensumme

Ein besonderer Anlass des Treffens war zudem eine Sammelspende in Höhe von 1.120 Euro, mit der die FF Hainsfarth die Arbeit der gemeinnützigen ADAC-Luftrettung würdigte. Die Übergabe erfolgte durch Kommandant Johannes Engelhardt an Johanna Schäble, zuständig für Spendenengagement bei der ADAC Luftrettung. Mit einem Augenzwinkern wies Engelhardt darauf hin, dass die Spendensumme nicht zufällig gewählt wurde, sie bildet die Notrufnummer 112 ab, „mit einer Null für die gute Sache.“ Und er fügte hinzu: „Für uns ist es selbstverständlich, die Arbeit derer zu unterstützen, mit denen wir im Ernstfall Schulter an Schulter arbeiten.“

Als gemeinnützige Organisation setzt sich die ADAC-Luftrettung gGmbH für den Erhalt und die Weiterentwicklung hoher Standards im Rettungseinsatz ein. Ein besonderer Dank gilt den Teilnehmenden, den privaten Spendern sowie der Firma AMK Engelhardt, welche diesen Spendenbetrag gemeinsam möglich gemacht haben. (dra)