19. Juni 2019, 14:43

Ein kleines Dorf feiert ganz groß

Bild: Ömer Bulut
50 Jahre Sportschützenverein Kölburg

50 Jahre wird man nur einmal. Und wer dabei sein konnte am vergangenen Wochenende der konnte es erleben, wie die Schützen den 50. Geburtstag ihres Sportschützenvereins Kölburg feierten. Los ging`s mit dem Bieranstich am Samstagabend durch den Schirmherrn Anton Ferber, der selbst Gründungsmitglied des Vereins ist. Nach nur drei Schlägen hieß es „O`zapft is!“ und es war dem Jubelverein eine besondere Ehre Landrat Stefan Rößle, Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer, Bezirksrat Albert Riedelsheimer und Bürgermeister Günther Pfefferer mit dem ersten Bier zu versorgen. Nach einer kleinen Runde ums „Kapperle“ gings dann in die prächtig herausgeputzte Festhalle. Allen voran die Stadtkapelle Monheim, die an diesen Tagen unermüdlichenEinsatz gezeigt hat. Man könnte fast sagen, sie haben 24 Stunden durchgespielt. Hierfür ein recht herzliches Dankeschön seitens der Schützen. Ein kleiner Fahneneinzug sorgte gleich zu Beginn für richtig gute Stimmung unter den Besuchern. Später heizte die Skypirinha-Band den zahlreichen Gästen noch richtig ein. Höhepunkt des Abends war der Festdamentanz. Die drei Kölburger Festdamen Julia Reigel, Bianca Roßkopf und Nicole Pfeifer wurden unterstützt von Hubert und Manuel Roßkopf sowie Florian Pfeifer. Eine gelungene Choreographie mit Hebefiguren und akrobatischen Elementen unter der Leitung von Bianca Roßkopf ließ das Zelt erbeben.

Leider kam der Schirmherr am Sonntagmorgen tatsächlich mit einem Schirm, denn es regnete in Strömen. Aber davon ließen sich die Kölburger und die Stadtkapelle Monheim nicht die Stimmung verregnen. Unter Zelten geschützt marschierten sie gemeinsam durchs Dorf. Nach dem Empfang der umliegenden Gastvereine stärkte man sich mit ein paar Weißwürsten für den Gottesdienst. Zelebriert durch den Kaplan Laurent Koch zeigten die Kölburger ihre Verbundenheit im Glauben mit einer festlichen Eucharistiefeier. Der Regen hörte auf und am Nachmittag konnte wie geplant der festliche Zug durch das Dorf ziehen. 12 Gastvereine, Ehrengäste sowie die Musikkappelen aus Monheim und Daiting machten sich auf den Weg um durch das festlich geschmückte Dorf zu marschieren. Nach einem zünftigen Fahneneinmarsch feierte man noch gemeinsam bei Kaffee und leckerem selbstgebackenem Kuchen. Am Abend gab es noch ein sehr lustiges, kleines Theaterstück unter der Regie von Josef Berkmüller. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Band „Die zwoa Boarischen“. Mit Ihrem tollen Programm spielten sie von traditionell bayrischen Liedern bis zu modernen Gassenhauern alles und ließen richtig gute Stimmung aufkommen. Erst in den frühen Morgenstunden hörte man auf zu feiern.

Diese beiden Tage werden vielen Besuchern und Mitgliedern noch lange in bester Erinnerung bleiben. Durch die engagierte Mithilfe aller Dorfbewohnern ist es in Kölburg mal wieder gelungen, dass ein kleines Dorf ganz groß feiert. Eine Gemeinschaft die zusammenhält, bei der Jung und Alt zusammenkommt und gemeinsam feiert. (pm)