4. Februar 2021, 18:00

Inzidenzwert im Donau-Ries bleibt unter 50

Symbolbild Bild: pixabay
Der aktuelle Inzidenzwert im Landkreis liegt bei 46,3. Fünf Erkrankte werden derzeit auf den Intensivstationen behandelt.

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 04.02.2021, 10.20 Uhr, bei insgesamt 3.525. Hiervon gelten 3.185 Personen bereits wieder als genesen. Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 124. In der Folge gelten momentan 216 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“. In den regionalen Kliniken werden aktuell 27 COVID-Patientinnen und -Patienten behandelt (14 in Donauwörth, 13 in Nördlingen), zusätzlich werden 5 Erkrankte intensivmedizinisch betreut. Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 46,3. Alle tagesaktuellen Zahlen und weitere Informationen finden Sie immer unter www.donau-ries.de/corona.

Weitergehende Informationen zu den Todesfällen in Zusammenhang mit COVID-19

„Jeder Todesfall ist, ganz unabhängig von Corona, eine Tragödie. Insbesondere für die Angehörigen ist es deshalb besonders belastend, täglich neue Statistiken zu Verstorbenen zu hören, zu lesen und zu sehen. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch mit einer persönlichen Geschichte, ein Individuum, das geliebt wurde und wird und eine Lücke hinterlässt, egal wie alt oder krank dieser Mensch auch war“, so Landrat Stefan Rößle.
Gleichzeitig gehört es zu den Aufgaben des Gesundheitsamtes über die Schwere der Pandemie aufzuklären, wozu auch die schlimmsten Fälle, also der Tod von Menschen zählt.

Von den bislang 124 in Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen waren insgesamt 84 Personen, also mehr als 2/3 der Verstorbenen, 80 Jahre alt oder älter. 15 Verstorbene waren jünger als 70 Jahre. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt aktuell bei 82 Jahren. Im zurückliegenden Jahr 2020 stieg die Anzahl der Todesfälle im 4. Quartal stark an (41). Die ersten drei Quartale (7, 17 und 1) forderten zusammen weniger Todesopfer.
Im Jahr 2021 verstarben bislang 58 positiv auf COVID-19 getestete Menschen. Insgesamt 60, also knapp die Hälfte der Verstorbenen, waren in Senioren- oder Pflegeeinrichtungen wohnhaft.

Landrat dankt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz

Landrat Stefan Rößle spricht als Behördenleiter des Landratsamtes Donau-Ries all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihren Einsatz in der Pandemie seinen Dank aus. Seit Beginn der Pandemie seien – allein pandemiebegingt – ca. 12.000 Mehrarbeitsstunden geleistet worden. Allein 3.900 davon wurden an Wochenenden erarbeitet. An ca. 40 Tagen musste von bestimmten Mitarbeitergruppen zusätzlich im Nachtdienst gearbeitet werden. Zeitweise waren bis zu 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes aus anderen Abteilungen mit Aufgaben zur Bewältigung der Pandemie beschäftigt, so wurden beispielsweise im Bürgertelefon mehr als 5.000 verschiedene Bürgeranliegen rund um Corona beantwortet.
Diese Mehrbelastung laufe zudem parallel zum eigentlichen Tagesgeschäft ab, das teilweise auch stark zugenommen habe. „Für Ihre andauernde Bereitschaft und ihr Durchhaltevermögen möchte ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meinen aufrichtigen Dank aussprechen“, so Landrat Stefan Rößle.
Die Vergabe der Impfzentren an das BRK Nordschwaben sei insbesondere auch unter diesem Gesichtspunkt erfolgt. Teilbereiche wie beispielsweise die gesamte EDV-Ausstattung und -anbindung erfolgen weiterhin durch das Landratsamt.

Impfhotline erfolgreich angelaufen
Die Hotline zur Registrierung für Impfungen hat inzwischen erfolgreich ihre Arbeit aufgenommen.
Am 2. und 3. Februar wurden insgesamt 561 Anrufer bedient. Die durchschnittliche Wartezeit betrug 2,16 Minuten, ein durchschnittliches Telefonat dauerte 5,36 Minuten.

Diese sind erreichbar unter:

0906 126 789 30 für Donauwörth (090612678930)
09081 218 17 12 für Nördlingen (090812181712)