21. November 2019, 09:22

CittaSlow: Herbsttagung in Nördlingen

Die Bürgermeister und weiteren Teilnehmer der Tagung an der CittaSlow-Schnecke vor der Nördlinger St.-Georgskirche Bild: Hafner
Zur turnusmäßigen Herbstsitzung hatte Oberbürgermeister Hermann Faul seine Amtskollegen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Nördlingen eingeladen.

Mit dem Ziel der Steigerung von Lebensqualität vor Ort versteht sich die Vereinigung als überparteiliche Wertegemeinschaft. Bundesweit gehören 21 Städte zum international aktiven Netzwerk. Nördlingen ist seit nunmehr zehn Jahren dabei. Die jüngsten Neuzugänge, die ihre Aufnahmeurkunden in Nördlingen entgegennehmen durften, sind Bad Wimpfen und Schwetzingen (beide Baden-Württemberg). Weitere Bewerbungen, beispielsweise auch von Nördlingens Partnerstadt Stollberg (Sachsen), liegen vor.

Neben einem regen Austausch über aktuelle Projekte in den einzelnen Kommunen wurde auch ein Positionspapier zu aktuellen Fragen diskutiert, welches auf der kommenden Frühjahrstagung als Leitbild für die Weiterentwicklung des Netzwerks verabschiedet werden soll.

Aus Nördlinger Sicht stellten Stadtplaner Philipp Wettemann und Stadtarchivar Dr. Wilfried Sponsel die Entwicklung einer historisch gewachsenen Stadt im aktuellen städtebaulichen Kontext vor. Mit einem Blick auf gesellschaftliche und technologische Errungenschaften und einer zugleich immer weiter zunehmenden Schnelllebigkeit spannte Dr. Sponsel dabei den Bogen zu den grundsätzlichen Zielen von CittaSlow. (pm)