Was vor 55 Jahren mit rund 50 eingesammelten Bäumen begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einer festen Einrichtung im Nördlinger Stadtgebiet. Anfang der 2000er-Jahre wurde mit etwa 1.500 eingesammelten Christbäumen der bisherige Höchststand erreicht. Seit der Corona-Pandemie werden jährlich im Durchschnitt rund 950 Bäume gesammelt.
Insgesamt kamen in den vergangenen 55 Jahren 56.775 Christbäume zusammen – nicht nur in der Nördlinger Kernstadt, sondern auch in sechs Stadtteilen. Möglich gemacht wird die Aktion bis heute durch das große Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher. Jahr für Jahr beteiligen sich zwischen 40 und 45 Helferinnen und Helfer im Alter von 16 bis 86 Jahren an der Sammlung.
Der Erlös der Christbaumaktion fließt traditionell überwiegend in soziale und gemeinnützige Projekte. Da die Sammlung sowohl in der Kernstadt als auch in mehreren Stadtteilen durchgeführt wird, soll ein Teil des diesjährigen Erlöses wieder in Nördlingen verbleiben. Deshalb wird heuer die „Nördlinger Hilfe in Not“ mit 555 Euro unterstützt.
Oberbürgermeister David Wittner dankte den Pfadfinderinnen und Pfadfindern für ihr jahrzehntelanges Engagement, die Baumspende und die Unterstützung der „Nördlinger Hilfe in Not“. Besonders würdigte er den Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die die Christbaumaktion seit Jahrzehnten mittragen und damit einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander in Nördlingen leisten. (dra)