Blaulicht

Folgeunfall durch Umleitung: Lkw bleibt in Bahnunterführung stecken

Symbolbild Bild: FOTOSTUDiO-Donauwörth | Fotograf Elmar Bschorer
Am Mittwoch kam es infolge einer Umleitung bei Rain zu einem weiteren Unfall. Ein Sattelzug blieb an einer Bahnunterführung stecken. Erst bei der Unfallaufnahme fiel auf, dass das Höhenbegrenzungsschild gestohlen wurde.

Am Mittwoch, denn 20.05.2026 führte eine eingerichtete Umleitung aufgrund eines zuvor passierenden Unfalls kurz darauf zu einem weiteren Zwischenfall. Ein anderer Sattelzug war gegen 13:10 Uhr auf dem Südring in nördlicher Richtung unterwegs und beabsichtigte, auf die B16 aufzufahren. Wegen der bestehenden Sperrung folgte der 72-jährige Fahrer der Umleitung. Dabei bog der Fahrer jedoch falsch ab und geriet mit seinem Gespann zur Bahnunterführung im Ortsteil Mittelstetten.

Da an der Unterführung kein Höhenbegrenzungsschild angebracht war, ging der Fahrer von einer ausreichenden Durchfahrtshöhe aus. Beim Durchfahren blieb der Sattelzug jedoch mit dem Dach des Aufliegers an der Decke der Unterführung hängen.

Nach einer ersten Einschätzung des hinzugerufenen Notfallmanagers der Deutschen Bahn entstand an dem Brückenbauwerk glücklicherweise kein größerer Schaden. Der Gesamtschaden an Auflieger und Unterführung wird auf rund 5.000 Euro beziffert.

Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass das vorgeschriebene Höhenbegrenzungsschild an der Unterführung zu einem bislang unbekannten Zeitpunkt entwendet worden war. Die Polizeiinspektion Rain hat daher ein Strafverfahren eingeleitet und ermittelt nun wegen Diebstahls sowie wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Zeugen zum Vorfall werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Rain unter der Telefonnummer 09090/7007-0 in Verbindung zu setzen. (dra)