Erpressung

Sextortion: Mann wird online mit intimen Fotos erpresst

Symbolbild Bild: pixabay
Ein Mann aus dem Landkreis Donau-Ries schickte intime Fotos einer unbekannten Person via WhatsApp zu. Anschließend wurde er mit der Veröffentlichung der Bilder und deren Weiterleitung an Freunde bedroht. Aus Angst überwies er 400 Euro auf ein ausländisches Konto.

Ein Mann Mitte 20 aus einer Landkreisgemeinde im Zuständigkeitsbereich der PI Donauwörth nahm Ende Mai 2026 über die Online-Plattform Instagram Kontakt zu einer bislang unbekannten Person auf. Die weitere Kommunikation fand über WhatsApp statt, wobei auch intime Bildaufnahmen ausgetauscht wurden. 

Im Anschluss stellte die unbekannte Person Geldforderungen und drohte damit, die erhaltenen Bilder an Freunde des Geschädigten sowie öffentlich im Internet zu verbreiten. Unter dem Eindruck dieser Drohung überwies der Mann schließlich einen Geldbetrag von ca. 400 Euro auf ein Auslandskonto. Ermittlungen wurden eingeleitet.

Die Donauwörther Beamten raten allgemein:

  •  Seien Sie sich stets bewusst, dass Sie während eines Videochats gefilmt werden könnten.
  • Übersandte Lichtbilder können ggf. auch längere Zeit später dazu verwendet werden, Sie zu erpressen.
  • Zahlen Sie in keinem Fall geforderte Summen, um angebliche Veröffentlichungen zu umgehen
  • Wenn Sie betroffen sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. (dra)