Opfer eines sogenannten Callcenterbetruges wurde ein 78-jähriger Rentner aus dem Raum Donauwörth. Der Fall wurde am 02.06.2026 bei der PI Donauwörth angezeigt. Ein bislang unbekannter Täter kontaktierte den Senior telefonisch, gab sich als Bankmitarbeiter aus und spiegelte geschickt vor, dass das Girokonto des Mannes manipuliert worden sei. Für eine angebliche Stornierung mehrerer unberechtigter Abbuchungen solle er einen Betrag in Höhe von knapp 15.000 Euro auf ein von den Tätern genanntes Konto überweisen. Der Geschädigte ließ sich durch die manipulativen Falschbehauptungen täuschen und transferierte die geforderte Summe. Ein anschließender Versuch der Täter, den Mann zu einer weiteren Überweisung zu drängen, scheiterte am automatischen Sicherungssystem der Bank, welches die zweite Transaktion blockierte. Strafrechtliche Ermittlungen wurden aufgenommen.
Die Donauwörther Beamten raten allgemein:
- Seien Sie misstrauisch und beenden Sie verdächtige Anrufe sofort durch Auflegen
- Überweisen Sie kein Geld und übergeben keine Wertsachen an Unbekannte.
- Ihre Bank benötigt keine Überweisung und keine TAN-Bestätigung um eine unberechtigte Überweisung zu stoppen.
- Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches. (dra)