Innerhalb weniger Stunden ereigneten sich in der Nacht auf den 12.06.2026 im Dienstbereich der PI Donauwörth drei schadensträchtige Wildunfälle. Dabei entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden von ca. 15.000 Euro. Am 11.06.2026, um 22.05 Uhr, befuhr ein 54-jähriger Autofahrer die Ortsverbindungsstraße von Wemding in Richtung Polsingen, als auf Höhe der Einmündung zur Zeitpyramide ein Hase von rechts nach links die Fahrbahn queren wollte und frontal erfasst wurde. Das Tier verendete an der Unfallstelle.
Kurz darauf, um 23.15 Uhr, erfasste auf der schmalen Ortsverbindungsstraße von Riedlingen nach Wörnitzstein ein 24-jähriger Pkw-Fahrer auf Höhe Dittelspoint ein von rechts querendes Reh. Dieses wurde in das angrenzende Feld geschleudert und verendete vor Ort. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Zu einem dritten Wildunfall kam es um Mitternacht auf der Ortsverbindungsstraße von Mündling nach Fünfstetten. Ein 28-jähriger Autofahrer kollidierte etwa 150 Meter vor der Einmündung zur Kreisstraße DON 20 frontal mit einem Reh. Das verletzte Tier flüchtete in Richtung eines Feldes.
In allen drei Fällen blieben die deutschen Fahrzeugführer bis auf einen Schreck unverletzt. Die aufnehmenden Beamten verständigten jeweils den zuständigen Jagdpächter zur Bergung bzw. Nachsuche der Tiere. (dra)