Eine Frau aus dem Raum Harburg erstattete am 28.06.2026 Strafanzeige wegen Ausspähens von Daten sowie Computerbetrug bei der PI Donauwörth. Die Frau hatte am Tag zuvor auf einer deutschlandweit führenden Kleinanzeigenplattform im Internet Schuhe an einen angeblichen Käufer verkauft. Nachdem der unbekannte Täter angebliche Probleme mit der vereinbarten PayPal-Zahlung vortäuschte, übersandte dieser der Frau einen Link, in welchem sie ihre Kreditkartendaten eingeben sollte.
Zudem gab die Frau daraufhin generierte Einmalpasswörter ihrer Bank in einen WhatsApp-Chat ein. In der Folge erhielt die Geschädigte nicht den Kaufpreis von 50 Euro, sondern es wurden zwei Mal jeweils ca. 1.000 Euro von ihrem Konto abgebucht und nach Großbritannien transferiert. Die Donauwörther Beamten nahmen strafrechtliche Ermittlungen auf.
Allgemein rät die Polizei:
- Klicken Sie niemals auf Links in SMS, E-Mails oder Messengern, die Ihnen angebliche Käufer senden.
- Geben Sie auf fremden Seiten oder in Chats niemals Ihre Online-Banking-Daten, Kreditkartennummern oder Passwörter ein.
- Lassen Sie sich von Kaufinteressenten nicht unter Druck setzen: echte Käufer haben Verständnis für Sicherheitsmaßnahmen. (dra)