Drogenfund

E-Scooter-Kontrolle führt zu Drogendepot

Symbolbild Bild: pixabay
Am Montag stoppte die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen frisierten E-Scooter. Der Fund einer Amphetamindose führte zu weiteren Untersuchungen. Dabei wurde eine erhebliche Menge Rauschgift gefunden.

Am Vormittag des 29.06.2026, um 09.40 Uhr stoppten Zivilbeamte der Polizeiinspektion Donauwörth einen 44-jährigen E-Scooter-Fahrer in Tapfheim zur Durchführung einer Verkehrskontrolle. Dabei konnte eine mitgeführte Dose mit Amphetaminresten aufgefunden werden. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stießen die Beamten auf ein größeres Depot: Sichergestellt wurden rund 80 Gramm Amphetamine, knapp 800 Gramm psilocybinhaltige Pilze sowie Ketamin.

Darüber hinaus stellten die Beamten zwei Feinwaagen und Verpackungsmaterial sicher. Im Zuge der Ermittlungen räumte der Beschuldigte zudem ein, die Steuerungseinheit seines E-Scooters ausgetauscht zu haben, wodurch dieser seine gesetzlich zulässige Höchstgeschwindigkeit von ursprünglich 20 km/h verdoppelte. Da der 44-Jährige keine dafür notwendige Fahrerlaubnis besaß und zudem während der Fahrt unter Drogeneinfluss stand, veranlassten die Beamten eine ärztliche Blutentnahme in der Donau-Ries-Klinik.

Der frisierte Roller sowie sämtliche Betäubungsmittel wurden abtransportiert. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurden entsprechende Strafverfahren wegen Verdachts auf Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinfluss sowie diversen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz und das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. (dra)