Wildunfall

Wildunfall: Fahrzeugführer erfasst Flugente auf B25

Symbolbild Bild: pexels
Am Montagmorgen ereignete sich der 700. Wildunfall des Jahres 2026 im Landkreis Donau-Ries. Eine über die Fahrbahn der B25 fliegende Ente wurde dabei von einem Autofahrer erfasst und verletzt zurückgelassen.

Am Morgen des 13.07.2026, um 06.50 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 25 ein eher kurioser Wildunfall. Ein 36-jähriger Autofahrer war von Donauwörth kommend in Fahrtrichtung Harburg unterwegs, als kurz vor dem Burgtunnel unvermittelt eine Ente von rechts über die Fahrbahn flog. Das Tier wurde von dem Pkw erfasst und blieb verletzt auf der Fahrbahn zurück. Der zuständige Jagpächter wurde umgehend verständigt. Ob an dem Wagen ein Sachschaden entstand ist noch nicht abschließend geklärt.

Damit ereigneten sich auf den Straßen des Landkreises Donau-Ries im aktuellen Kalenderjahr 2026 bereits 700 aktenkundige Wildunfälle. Die Zunahme auf den Bundesstraßen beträgt dabei im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres knapp 10%. Die Höhe des durch die Zusammenstöße mit Wildtieren verursachten Sachschäden im laufenden Jahr wird auf rund 2,9 Millionen Euro geschätzt. 

Aufgrund dieser anhaltend hohen Wildunfallzahlen im Landkreis appellieren die Beamten erneut dringend daran, insbesondere in den Dämmerungs- und Nachtstunden deutlich langsamer zu fahren, als es die zulässige Höchstgeschwindigkeit vorgibt. (dra)