Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Donauwörth wurden erneut zahlreiche Zusammenstöße mit Wildtieren gemeldet. Personenschaden entstand nicht. Am 20.07.2026, um 22.40 Uhr, erfasste ein Pkw auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Wörnitzstein und Ebermergen frontal ein Reh, das noch vor Ort verendete. Nur wenig später, gegen 23.00 Uhr, prallte auf der Straße zwischen Reichertsweiler und Oppertshofen ein weiteres Reh gegen einen Pkw - das schwer verletzte Tier musste durch den verständigten Jagdpächter erlöst werden.
In den frühen Morgenstunden des 21.07.2026 setzte sich die Serie fort: Um 03.00 Uhr erfasste der bislang unbekannte Fahrer eines Mercedes Sprinter auf der B 2 zwischen den Anschlussstellen B 16 und Genderkingen/Nordheim einen Biber, der an der Unfallstelle verendete. Der Transporterfahrer setzte nach dem Anprall seine Fahrt unvermittelt fort, verlor durch die Kollision allerdings das vordere Kennzeichen, welches sichergestellt werden konnte. Gegen den Fahrzeugführer wurden Nachermittlungen wegen des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet.
Um 05.50 Uhr sprang auf der Kreisstraße DON 2 kurz vor Weilheim ein Reh seitlich in einen vorbeifahrenden SUV. Der an den beteiligten Fahrzeugen entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 13.000 Euro geschätzt. (dra)