Sachschaden

Sieben Wildunfälle in Monheim, Donauwörth und Harburg

Symbolbild Bild: Polizei Bayern
Im Dienstbereich der PI Donauwörth ereigneten sich am Abend des 03.08.2026 sowie in den frühen Morgenstunden des 04.08.2026 insgesamt sechs polizeilich aufgenommene Wildunfälle.

Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf geschätzte 18.500 Euro. Der erste Unfall ereignete sich am 03.08.2026 um 19.15 Uhr auf einem Feldweg bei Ebermergen, als ein Reh seitlich in den Pkw eines 66-jährigen Autofahrers sprang. Um 21.28 Uhr kollidierte ein 42-jähriger Autofahrer auf der Staatsstraße 2214 zwischen Monheim und Warching mit einem querenden Reh.

Auf der vierstreifig ausgebauten B 25 bei Binsberg erfasste eine 63-jährige Fahrerin um 22.00 Uhr ebenfalls ein Reh. Um 23.08 Uhr touchierte ein 27-jähriger Pkw-Fahrer auf der Staatsstraße 2214 bei Monheim ein kleineres Wildtier. Am 04.08.2026 um 00.05 Uhr prallte eine 20-jährige Autofahrerin auf der B 25 zwischen Donauwörth und Ebermergen frontal gegen ein Reh, welches auf der Fahrbahn saß. Um 04.53 Uh stieß ein 60-jähriger Autofahrer erneut auf der Staatsstraße 2214 bei Monheim mit einem querenden Reh zusammen. Um 05.24 Uhr teilten Autofahrer auf der B16 zwischen Rain und Donauwörth der Einsatzzentrale ein totes Reh auf der Fahrbahn mit. Hier hatte sich der Beteiligte der Kollision entfernt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

In allen Fällen wurden die zuständigen Jagdpächter verständigt. Alle beteiligten Fahrzeugführer blieben bis auf einen Schreck unverletzt. Aufgrund einer anhaltend sehr hohen Quote von Wildunfällen im Landkreis werden alle Fahrzeugführer darum gebeten, deutlich vorausschauender und langsamer zu fahren als üblich. (dra)