17-jährige Bogensportlerin vertritt Deutschland bei der Jugend-Europameisterschaft in Rom. Als bisher größten internationalen Erfolg erreichte sie im Einzel-Wettbewerb den 13. Platz, nachdem sie sich in den Finalrunden einige Plätze hat hocharbeiten können.
Um sich für ihren zweiten internationalen Wettbewerb zu qualifizieren, musste sie sich bereits in den vergangenen Jahren bei zahlreichen Ranglisten und Meisterschaften mit konstant starken Leistungen beweisen. Die Teilnahme an ihrer ersten Europameisterschaft ist daher der verdiente Lohn für viele Jahre intensiver Trainingsarbeit.
Auf der Wettkampfanlage in Rom herrschten hochsommerliche Temperaturen und anspruchsvolle Bedingungen. Dennoch zeigte Elena während der Qualifikation eine konzentrierte und technisch saubere Vorstellung. Mit jedem Pfeil gewann sie weiter an Sicherheit und bewies eindrucksvoll, dass sie auch auf internationalem Niveau bestehen kann.
„Für Elena war die Europameisterschaft eine große Belohnung für viele Jahre konsequenter Trainingsarbeit. Sie hat sich diesen Startplatz selbst erarbeitet und Deutschland hervorragend vertreten. Besonders stolz bin ich auf ihre Ruhe und Konzentration während des gesamten Wettkampfs. Solche Erfahrungen kann man nicht trainieren – man muss sie erleben", sagt Ralph Heiß, Trainer und Vater.
Ihr Highlight des Wettkampfs war der Einzug in das Bronze-Finale mit dem Recurve U18 weiblich Team. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen konnten sie sich in die Finalarena arbeiten und trafen dort auf das Gastgeberland Italien. Auch wenn eine Medaille am Ende knapp außer Reichweite blieb, überwog nach den Wettkämpfen der Stolz über die gezeigten Leistungen. „Vor allem mein letzter Schuss, der Stechpfeil, macht mich bis jetzt stolz. Die Zehn war in diesem Moment wichtig für mich", so sie Nachwuchsschützin.
Die Europameisterschaft stellte einen wichtigen Meilenstein auf Elenas sportlichem Weg dar und brachte ihr für zukünftige nationale und internationale Wettkämpfe wertvolle Erfahrungen. (dra)