Wie die Polizei mitteilte, stellte eine Bürgerin fest, dass ihr E-Mail-Konto gehackt worden war. Die Täter versuchten in zahlreichen Nachrichten (insgesamt 28 E-Mails),
die Geschädigte unter Druck zu setzen. Dabei forderten sie die Zahlung von jeweils 500 US-Dollar, um den Zugang zum E-Mail-Konto wieder freizugeben. Zusätzlich wurden die Unbekannten auf einem Online-Kleinanzeigenmarkt aktiv: Sie übernahmen den Account der Geschädigten und boten dort vermeintliche Waren an.
Die Täter nutzten die Plattform, um Käufer zur Zahlung via PayPal (Funktion „Freunde & Familie“) zu bewegen. Die Geschädigte änderte daraufhin umgehend alle Passwörter. Sie erstattete Anzeige, um die Vorfälle polizeilich zu dokumentieren und sich gegen mögliche rechtliche Konsequenzen abzusichern.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang noch einmal explizit vor solchen Betrugsmaschen und rät, bei verdächtigen Aufforderungen zur Zahlung oder bei ungewöhnlichen Kontobewegungen sofort die Polizei zu informieren. (dra)