Marathon

Donauwörther knackt magische Drei-Stunden-Marke beim Marathon

Tom Höpfner beim Bremen-Marathon Bild: Tom Höpfner
Beim Marathon in Bremen war auch Tom Höpfer aus Donauwörth am Start. Am Ende stand für ihn eine Endzeit und drei Stunden zu Buche. In seiner Altersklasse bedeutete das einen Podestplatz.

Es war der Tag, auf den monatelanges, meisterhaft strukturiertes Training ausgerichtet war. Am vergangenen Sonntag stellte sich Tom Höpfner von der Stargemeinschaft run2gether WOHA der großen Herausforderung beim 21. swb-Marathon in Bremen. Bei nahezu idealen Laufbedingungen – kühlen Temperaturen und lediglich gelegentlichen Windböen – erwischte Höpfner einen Sahnetag und sicherte sich eine hervorragende Zeit.

Mit einer Zielzeit von 2:59:33 Stunden unterbot der erfahrene Athlet bei seinem insgesamt siebten Marathon die legendäre Drei-Stunden-Grenze zum vierten Mal. Ein taktisch perfekt eingeteiltes Rennen belohnte ihn nicht nur mit dem hervorragenden 23. Gesamtplatz von ca. 1500 Teilnehmern, sondern auch noch mit dem fantastischen 2. Platz in der Altersklasse M50.

„Am Ende zählt jeder Schritt“ – Tom Höpfner im Kurzinterview

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Unter 3 Stunden – wie fühlt sich das an?

Tom Höpfner: Vielen Dank! Es ist einfach immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl. Wenn man monatelang auf diesen einen Tag hinarbeitet und am Ende steht auf der Zieluhr dein 2:59, fällt eine riesige Last von einem ab. Die magische Grenze zu knacken, ist jedes Mal ein Traum, der diesmal erneut in Erfüllung gegangen ist.

Wie haben sich Bremen und die Strecke präsentiert?

Tom Höpfner: Die Stimmung entlang der Strecke war richtig cool und hat bestimmt auch geholfen! Das Wetter war wirklich fast perfekt für eine schnelle Zeit. Nur phasenweise hatte ich mit ein paar böigen Windabschnitten zu kämpfen, aber das gehört bei einem City-Marathon im Norden eben dazu. Der sehr flache Kurs, der unter anderem durchs berühmte Weserstadion führte, und die hervorragenden Pacemaker halfen mir, mein gleichmäßiges Tempo zu halten.

Auf den letzten Kilometern wird es bei Zeiten so dicht an der Drei-Stunden-Marke extrem eng. Wie sah der Endspurt aus?

Tom Höpfner: Wenn du weißt, dass es um Sekunden geht, mobilisierst du die allerletzten Reserven. Da zählt wirklich jeder Schritt, jeder Armzug! Das Ende war sehr hart, aber als ich auf die Zielgerade eingebogen bin und die Uhr gesehen habe, wusste ich: Es reicht! Das war ein unbeschreiblich tolles Gefühl! Ich denke der Vize-Titel in der Altersklasse M50 ist der perfekte Lohn für die harte Arbeit. (dra)