Seit 50 Jahren veranstalten die Wemdinger Judokas die sogenannte Judosafari. Am Sonntag hatte Jugendleiterin Sophie Fischer den eigenen Nachwuchs zum traditionellen Wettbewerb des Deutschen Judobundes eingeladen. Da die Safari seit 1976 zahlreiche Generationen an jungen Judokas in Wemding begeistert, hatte sie ein besonderes Programm mit abwechslungsreichen Stationen vorbereitet.
Wemdinger Judokas feiern 50 Jahre Judosafari
Etwa 40 Kinder sowie deren Familien erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag, bei dem die Wettkämpfe im Mittelpunkt standen, gleichzeitig aber durch ein Rahmenprogramm ergänzt wurden.
Neben dem 2. Bürgermeister Johann Roßkopf und Bianka Maier (Vorsitzende des TSV Wemding) gratulierten auch der ehemalige Sportreferent Roland Schuster und der frühere Bürgermeister Jürgen von Streit zum Jubiläum. Diese waren beeindruckt von der Veranstaltung und den zahlreichen Helfern, die die Veranstaltung erst ermöglicht hatten.
Auch Jahre später noch aktiv dabei
Mit Peter Martin und Ulrike Fischer traten zu Beginn zwei Judokas auf die Matte, die 1976 bereits an der 1. Judosafari in Wemding teilgenommen hatten. Sie stellten auf humorvolle Weise unter Beweis, dass sie auch 50 Jahre später noch nicht zum alten Eisen gehören. Anschließend starteten die Wettkämpfe.
Bei der Safari geht es für die Kinder darum möglichst viele Punkte in den Disziplinen Judo, Leichtathletik und Kreativität zu sammeln. Zum Saisonende erhalten die Kinder dann Abzeichen, die je nach erreichter Punktzahl vom gelben Känguru bis zum schwarzen Panther reichen. (dra)
„Für jedes Kind ist es das große Ziel, irgendwann einmal den schwarzen Panther zu bekommen, das war auch schon vor 50 Jahren so“, konstatierte Jugendleiterin Sophie Fischer, die mit der Resonanz von Seiten der Kinder und ihrer Eltern sehr zufrieden war.