9. Dezember 2016, 10:31

Mit Fabian Brütting in die Rückrunde

Bild: Gerd Lessau
Erstmals in dieser Saison vollzählig wollen die Giants gegen Leipzig ihre Niederlagenserie beenden.
Nördlingen - Nach einer Hinrunde, bei der Fortuna wahrlich keinen Blick für die Giants übrig hatte, wollen die Rieser beim ersten Spiel der Rückrunde mit ihrer Aufholjagd beginnen und gegen Leipzig ihre Niederlagenserie beenden. Allerdings kommen die Sachsen mit Rückenwind in die Hermann-Keßler-Halle. denn sie gewannen in Frankfurt, unterlagen anschließend nur hauchdünn gegen Elchingen, entführten am vergangenen Wochenende die Punkte aus der Licher Bärenhöhle und haben nun einen Sieg mehr als die Giants auf der Habenseite. Und wer erinnert sich nicht an die vergangene Saison, als sich die Elsterstädter erst nach sage und schreibe drei Verlängerungen geschlagen gaben.
Die Sachsen begannen die Saison mit fünf Niederlagen ehe sie gegen Rhöndorf das erste Erfolgserlebnis hatten. Nach diesem Sieg trat ihr Coach aus gesundheitlichen Gründen zurück und der Finne Anton Mirolybov wurde als Cheftrainer verpflichtet. Die Hauptlast des Leipziger Spiels liegt auf den Schultern von Kapitän Sascha Leutloff den US-Amerikanern Terence Billups und Jordan Faison sowie dem Deutsch-Israeli Guy Aud. Während Faison (20 Punkte pro Spiel), und Leutloff (12) ihre Zähler hauptsächlich im Zweipunktebereich sammeln, erzielt Billups (16) seine Treffer auch noch von jenseits der 6,75m-Linie. Neben ihm ist Spielmacher Aud (12) ein weiterer guter Distanzschütze. Auch beim Kampf um die Abpraller kann Mirolibov auf Faison, Leutloff und Billups zählen, denn sie stehen für 20 der 32 von den Sachsen pro Begegnung eroberten Rebounds.
Das Spiel der Gäste ist auf die Treffsicherheit ihrer großen Angriffsspieler, die hauptsächlich in Korbnähe agieren ausgelegt. Diese werden allerdings von ihren Distanzschützen unterstützt. Die Vorteile der Giants liegen beim Kampf um die abgeprallten Bälle sowie bei der höheren Trefferzahl aus dem Dreipunktebereich. Gelingt es den Nördlingern die Sachsen aus ihrer Zone fern zu halten und ihr eigenes Können mit Leidenschaft in die Waagschale zu werfen, könnte endlich wieder ein Sieg in der Hermann-Keßler-Halle gefeiert werden. Außerdem würden sie das Tabellenende verlassen. Eines ist sicher: Den heimischen Basketballanhängern steht wieder ein spannender Abend bevor, denn keine der Mannschaften kann sich eine Niederlage leisten.
Spielbeginn ist wie üblich um 19.30 Uhr. (pm)