Mit dem dritten Platz auf dem Kleinfeld und der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Berlin auf dem Großfeld spielte sich das Team in den Kreis der besten Nachwuchsmannschaften Süddeutschlands und sorgte immer wieder für starke Auftritte.
Nach einer erfolgreichen Hinrunde der Verbandsliga Bayern qualifizierte sich die SG Rohrdorf/Nordheim für die Meisterrunde und gehörte damit zu den fünf besten Kleinfeldmannschaften Bayerns. Der Anspruch war dabei von Anfang an klar: die Meisterrunde erreichen und dort um die oberen Plätze mitspielen.
In zahlreichen intensiven Begegnungen bewiesen die Nachwuchsspieler großen Kampfgeist und spielerische Qualität. Kein Spiel wurde leichtfertig hergegeben, jeder Ball umkämpft. Auch gegen die stärksten Teams hielt die SG über weite Strecken mit und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau. Dadurch konnte man sich in zahlreichen nervenaufreibenden Partien durchsetzen. Gegen die beiden Erstplatzierten München und Kaufering hat es jedoch nicht gereicht, weswegen es am Ende der dritte Platz wurde.
Noch größer wurde der Erfolg auf dem Großfeld. Mit konstant starken Leistungen in der Regionalliga sicherte sich die SG Rohrdorf/Nordheim einen Platz unter den besten drei Mannschaften und damit die Qualifikation für die Süd/Ost-Ausscheidung zur Deutschen Meisterschaft.
Dort traf das Team auf die besten Nachwuchsmannschaften aus Süd- und Ostdeutschland. Von Beginn an war klar: Nur die beiden Erstplatzierten würden sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Entsprechend hoch war das Niveau, jede Partie hatte Endspielcharakter.
Die Spielgemeinschaft stellte sich dieser Herausforderung mit viel Mut und Leidenschaft. Gegen starke Gegner zeigte die Mannschaft attraktiven Floorball, verteidigte entschlossen, ließ sich jedoch in manchen Situationen zu leicht aus dem Konzept bringen. Vor allem im zweiten Gruppenspiel zeigten die Nordheimer und Rohrdorfer eine starke Moral und konnte bis Ende des zweiten Spielabschnitts mit dem späteren Deutschen Meister Dessau gut mithalten, ehe im letzten Drittel die Konzentration nachgelassen hat. Dies bedeutete der dritte Platz in der Gruppe und keine Chance mehr auf das Halbfinale und die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft.
Insgesamt war es trotzdem eine extrem starke Leistung der U15-Spielgemeinschaft. Vor allem im Großfeld konnte man sich im Verlauf der Saison um einiges steigern, was Hoffnung und Vorfreude auf die nächste Saison weckt.
Jedoch gab es nicht nur auf der Vereinsebene Erfolge, da zwei Spieler es auch in die U15 Landesauswahl Süd geschafft haben, welche aus den besten Spielern Bayerns und Baden-Württembergs besteht. Paul Surek und Quirin Endter haben durch starke Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und gehören damit zu den besten Spielern in ihrem Jahrgang. Endter war dabei auch nicht wegzudenken aus dem Kader, da er nicht nur durch seine starken Fähigkeiten während des Spiels überzeugt, sondern auch der beste Penalty-Schütze im Landeskader ist und dem Süden dadurch auch schon den ein oder anderen Sieg beschert hat. Nicht nur auf dem größten nationalen Jugendturnier, der U15-Trophy, konnte er dies beweisen, sondern auch im weltweit größten Jugendturnier, den Prag-Games, hat er seine herausragende Technik bei den Penaltys gezeigt und bei den Erfolgen der Süd-Auswahl extrem viel beigesteuert. (dra)
Der Kader:
Bock Alexander, Böning Lukas (Torwart), Börsch Cosima (Torwart), Buchner Fabian, Endter Lasse, Endter Quirin (Kapitän), Geidobler Emma, Haas Mattis, Jelinek Cajetan, Riedel Dominik, Riedel Jakob, Riedl Lukas (Torwart), Riedl Simon, Ruisinger Lukas, Ruisinger Paul, Störr Jakob, Surek Paul, Zimmermann Sophie.