22. Juni 2017, 09:58

Ausbau der Dillinger Straße verschiebt sich

Symbolbild Bild: pixabay
Der Zeitplan beim Ausbau der Dillinger Straße in Donauwörth verändert sich 
Donauwörth  - Der Zeitplan für die Arbeiten zum Ausbau der Dillinger Straße verändert sich. Bereits darüber informiert wurde, dass im Vorfeld der Baumaßnahmen die dringend notwendige Erneuerung von Wasserleitungen im Bereich der „kleinen“ Härpferstraße (bei der Firma Bauroom) festgestellt wurde. Deswegen mussten noch vor der Erneuerung und Verbreiterung der Fahrbahn in diesem Bereich („Bauphase 1“), Leitungen ausgetauscht werden. Dies ist mittlerweile geschehen, die Straßendecke ist provisorisch geschlossen.
Desweiteren galt es, eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Augsburg abzuwarten. Das Verwaltungsgericht hat am 30.5. und 31.5. zwei Eilanträge von drei Anwohnern des Härpferparkes abgelehnt. Sie hatten sich gegen die geplante Umleitung des Straßenverkehrs durch den Neurieder Weg während der Vollsperrung der Dillinger Straße („Phase 2“) gewandt. Das Gericht befand die beabsichtigte Ausschilderung für die Umleitung über den Neurieder Weg für rechtmäßig: Die Stadt Donauwörth habe nachvollziehbar und schlüssig dargelegt, weshalb eine Vollsperrung der Dillinger Straße notwendig sei, und sie habe auch alternative Umleitungsstrecken geprüft. Unzumutbare Immissionsbeeinträchtigungen seien am Grundstück der Anwohner nicht zu erwarten.
Nach diesem Beschluss, einschließlich der inzwischen abgelaufenen 14-tägigen Beschwerdefrist, kann nun die Ausschreibung für die Vergabe der Arbeiten in der Dillinger Straße („Phase 2 und 3“) erfolgen.
Um den Termin der Fertigstellung trotzdem einzuhalten und die Straßenerneuerung einschließlich dazugehöriger Geh- und Radwege Mitte September fertigstellen zu können, werden Einzelmaßnahmen, soweit möglich, vorgezogen.
So beginnt spätestens kommende Woche bereits die Neuherstellung des Gehweges auf der Südseite der Dillinger Straße in Richtung Nahversorgungszentrum. Diese Arbeiten werden unter Beibehaltung der üblichen Verkehrsführung erfolgen und ungefähr 4 Wochen umfassen. Im Ergebnis bedeutet dies: Die „Phase 2“, die einen Umleitungsverkehr durch den Härpferpark (über die „kleine“ Härpferstraße, die „große“ Härpferstraße und den Neurieder Weg) erforderlich macht, wird nicht vor Mitte Juli beginnen. Da am Endzeitpunkt aufgrund vorgezogener Maßnahmen festgehalten wird, verkürzt sich diese Phase damit um rund 4 Wochen.
Für den genauen Beginn steht die aufgrund oben genannter Umstände verzögerte Auftragsvergabe noch aus.
Um die Belastung der Anwohner des Härpferparkes durch den Umleitungsverkehr möglichst gering zu halten, hat die Stadt außerdem eine Tonnagebegrenzung auf 7,5 t zugesagt.
Beim Umleitungsverkehr handelt es sich um eine vorrübergehende Maßnahme, die nach Abschluss der Bauarbeiten in der Dillinger Straße beendet wird. (pm)