24. September 2020, 11:10

„Bäuerinnen und Bauern sind beim Klimaschutz Teil der Lösung“

Symbolbild Bild: pixabay
Heute entscheidet das Bundeskabinett über den Entwurf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). BBV-Kreisobmann Götz und Kreisbäuerin Meißler haben dazu eine klare Meinung.

Vor dem Hintergrund der im Entwurf vorliegenden Änderungsvorschläge und dem von FridaysForFuture angekündigten Klimastreik am 25.09.2020 betonen Kreisobmann Karlheinz Götz und Kreisbäuerin Ruth Meißler: „Bäuerinnen und Bauern sind beim Klimaschutz Teil der Lösung, indem sie über Humusaufbau Kohlendioxid im Boden speichern, über die Bewirtschaftung von Feldern und Wiesen, insbesondere auch über die nachhaltige Nutzung des Waldes Sauerstoff verfügbar machen und über Biogas, Photovoltaik und Holzheizkraftwerke erneuerbare Energien bereitstellen. Die Rahmenbedingungen hierfür gibt das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vor. Aktuell steht eine Novellierung an. Der vorliegende Entwurf gefährdet aber viele Erfolge der Energiewende auf dem Land. Klimaschutz kann nur mit den Bäuerinnen und Bauern gelingen! Erneuerbare Energien ersetzen fossile Brennträger und sind wichtiger denn je.“

er Bauernverband fordert deshalb wichtige Nachbesserungen beim EEG, u. a. die Anhebung der Gebotshöchstwerte um mindestens 3 Cent bei Biomasse, die Lockerung der EEG-Umlagepflichten für dezentrale Versorgungsmodelle, zusätzliche Anreize für die Güllevergärung sowie eine attraktive Vergütung nach Ablauf der 20 Jahre, um einen Abbau der Anlagen zu verhindern.

Wenn es die Politik ernst meint mit der Energiewende und dem Klimaschutz, dann muss dringend nachgebessert werden, fordern Götz und Meißler. (pm)