21. Juli 2020, 13:14

Lessmann bekennt sich zu Oettingen

Von links: Werner Luther, Günter Diethei (Fa. Eigner), Jürgen Lessmann, Dieter Lessmann. Bild: Franziska Erben
Ein Meilenstein beim Bau des neuen Lessmann-Verwaltungsgebäudes wurde erreicht. Anfang Juli wurden die Rohbauarbeiten fertiggestellt, was mit einem Richtfest in kleinem, ausgewähltem Kreis gefeiert wurde.

Nach dem Richtspruch durch den Bauleiter sowie Zimmermeister der Firma Eigner bedankte sich Jürgen Lessmann, technischer Geschäftsführer, bei allen am Bau beteiligten Unternehmen für die gute und reibungslose Zusammenarbeit. Werner Luther, Geschäftsführer der Firma Eigner, ging in einer kurzen Ansprache auf die langjährige Kooperation ein, während der in den letzten Jahren mittlerweile fünf Bauwerke auf dem Firmengelände in Oettingen entstanden. Auch Wolfgang Obel, ausführender Architekt, freute sich abschließend über das bisher sehr gelungene und architektonisch interessante Projekt und inspirierte für weitere Baumaßnahmen beim Oettinger Familienunternehmen.

Aufgrund von Platzmangel in den derzeitigen Büros und dem in die Jahre gekommenen Verwaltungsgebäude (Baujahr 1978) beschloss die Geschäftsleitung, in ein neues Bürogebäude zu investieren. Diese Entscheidung war ein Einschnitt in der Bauhistorie des Unternehmens: Das älteste Gebäude am Standort aus dem Jahr 1954, das frühere Wohn- und Bürogebäude der Familie, musste weichen, um dem neuen Projekt Platz zu machen.

Baustart für das neue Verwaltungsgebäude war der Abriss des Bestandes im April 2019, geplante Fertigstellung und Bezug ist im Mai 2021. Das Gebäude hat eine Grundfläche von 580 m² und erstreckt sich mit mehr als 15 Metern Höhe über vier Ebenen. Im Rohbau sind 1200 m³ Beton sowie 250 Tonnen Baustahl verbaut. Im Erdgeschoss finden neben einem modernen Eingangsbereich eine großzügige Kantine und das Personalbüro Platz. Sozialräume sind in einem neuen Verbindungsbau zur Produktion untergebracht, in den drei Obergeschossen die Büros sowie mehrere Meeting Points, Kleinküchen und Rückzugsflächen zur individuellen Nutzung.

Das Gebäude wird mit neuester Technik ausgestattet, beispielsweise werden modernste Heiz-Kühldecken für ein stets angenehmes Raumklima sorgen. Insgesamt 188 raumhohe Fenster an der Außenfassade sowie ein Oberlicht in der Mitte des Gebäudes, welches durch alle Geschossebenen reicht, verleihen allen Räumen im Gebäude eine natürliche Belichtung. Mit dieser repräsentativen Investition bekennt sich der Hersteller technischer Bürsten ein weiteres Mal zum Standort Oettingen. „Wir möchten unseren Mitarbeitern ein modernes Arbeitsumfeld bieten, in dem sie sich wohl fühlen. Zudem schaffen wir mit diesem Gebäude gute Voraussetzungen für Mitarbeiterausbildung, Kundenschulung oder verschiedene Branchenmeetings. Und nicht zuletzt haben wir ausreichend Platz für weiteres Firmenwachstum“, so Geschäftsführer Jürgen Lessmann. (pm)

(Gezeichnete) Ansicht des fertigen Bürogebäudes. Bild: Obel Architekten