3. September 2020, 09:21

Neue Azubis im Wallersteiner Forst

Im fürstlichen Forst sind neue Auszubildende unterwegs. Bild: Fürstliches Haus Oettingen-Wallerstein
Immer mehr junge Menschen zieht es zurück zu traditionsbewussten, sehr bodenständigen Berufen. So auch die zwei angehenden Auszubildenden der Unternehmensgruppe Fürst Wallerstein im Bereich Forst.

Es ist eine Leidenschaft für die Natur, eine Passion – aber auch echte Handwerkskunst, die den Beruf Forstwirt auszeichnet. Die Unternehmensgruppe des Hauses Wallerstein setzt sich mit der Ausbildung unterschiedlichsten Berufe auseinander. Durch das sehr vielseitige und verantwortungsvolle Aufgabenspektrum bieten die Unternehmensbereiche eine Vielzahl an Arbeitsplätzen. Nachhaltigkeit, als eine Zentrale Säule der Unternehmensphilosophie, gilt vor allem auch für die Mitarbeiter, die Rückgrat und Erfolgsgaranten des Hauses zugleich sind. Eine bunte Vielfalt an leistungsbereiten, flexiblen und motivierten Mitarbeitern an den richtigen Stellen bietet ein attraktives Arbeitsumfeld für moderne, als auch traditionsreiche Berufe.

Klimawandel: Nicht reden, handeln

„Ich bin seit jeher gerne in der Natur aktiv und packe lieber an, anstatt drinnen rumzusitzen”, sagt Michel Kolbe (18), der sich insbesondere auch für die technischen Aspekte des Berufs interessiert. „Die komplexen Zusammenhänge der Natur haben mich schon immer interessiert“ sagt Luca Schramm (21 Jahre) zu seiner Entscheidungsfindung. „Alle reden vom Klimawandel. Wir wollen uns einbringen“, ergänzt er.

Die Abwechslung der Ausbildung und das Aufhalten in der Natur seien es gewesen, aber auch die Möglichkeit nach der Schule das lange Sitzen gegen ein aktiveres Fortbilden zu tauschen, die zwei junge und motivierte Rieser den Entschluss fassen lies, diesen spannenden Beruf des Forstwirts zu erlernen. „Beide möchten langfristig ihren Weg in der Forstwirtschaft gehen – vielleicht einmal als verantwortlicher Revierförster“, so Dr. Christian Wippermann. „Diese Perspektive können wir im Wallersteiner Forst bieten.“

In der Natur werden sie im Rahmen der dreijährigen Ausbildung die Arbeit im Wald, vor allem aber auch die Erhaltung des Waldes und aller damit verbundenen Aufgaben erlernen. „Das Aufgabenspektrum der Forstwirte ist heute viel breiter und verantwortungsvoller als allgemein angenommen. Es ist nicht nur dicke Arme und Holz machen. Die angehenden Forstprofis wickeln Arbeitsaufträge mit mobiler IT ab, koordinieren selbstständig Einsätze von vollautomatischen Holzerntemaschinen, übernehmen Tätigkeiten der Revierleiter, arbeiten mit modernster GPS-Technik, Drohnen u.v.m. Und nach der Ausbildung gibt es mehrere attraktive Wege für den weiteren Berufsweg“, erläutert der Ausbilder, „und das alles in einem jungen Team in der herrlichen Natur“, fügt er mit einem Strahlen hinzu.

Die Fürst Wallerstein Forstbetriebe freuen sich, motivierte und junge neue Mitarbeiter bei ihrem Start in ein attraktives Berufsleben begleiten zu können, und wünschen hierbei viel Erfolg! (pm)

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