11. Februar 2021, 16:31

Hohe Auszeichnung für Franz Eberle

Franz Eberle geehrt. Unser Bild zeigt ihn zusammen mit Mitgliedern der Vhs-Vorstandschaft (von links): Günther Treimer, Franz Eberle, Paul Soldner und Franz Haselmayr. Bild: Reißer
Franz Eberle, Leiter der Vhs-Außenstelle Tapfheim wurde mit der Goldenen Ehrennadel des Bayerischen Volkshochschulverbandes für sein langjähriges Engagement geehrt.

Er ist das, was man gerne in solchen Momenten so umschreibt: ein „Urgestein“ der Volkshochschule. Franz Eberle ist nämlich mittlerweile der Dienstälteste aller Mitarbeiter bzw. Funktionsträger der Vhs Donauwörth. Ob seines Jahrzehntelangen Engagements für die Erwachsenbildung wurde Eberle nun ausgezeichnet mit der Goldenen Ehrenadel des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv).

Franz Eberle wurde am 1. Februar 1991 zum Leiter der Vhs-Außenstelle Tapfheim bestellt – in der Nachfolge von Margarete Schweyer. Deren Nachfolger war er übrigens auch als Rektor der dortigen Volksschule. Franz Eberle übt zudem das Amt des 2. Vorsitzenden der Vhs Donauwörth e.V. aus – seit nunmehr eineinhalb Jahrzehnten. Konkret: Bei der 57. Kuratoriums- und Mitgliederversammlung am 16. Februar 2005 wurde er einstimmig in diese Funktion gewählt.

Vorsitzender Paul Soldner würdigte: „Wir wollen heute ihm Dank sagen für sein Engagement um die Erwachsenbildung. Für seine Standhaftigkeit in guten wie in weniger guten Zeiten mit denen er Entscheidungen mitgetragen und mitverantwortet hat. “Man tue dies mit der höchsten Auszeichnung, die der bvv zu vergeben habe: Der Dank-Urkunde samt der Goldenen Ehrennadel.“

Dem Ehrenamt hat sich Franz Eberle Jahrzehnte lang auch anderweitig zur Verfügung gestellt, also dem Dienst an den Mitbürgern. Und zwar als Kommunalpolitiker. So war er bis 2020 30 Jahre lang Gemeinderat in Tapfheim, eine Wahlperiode lang sogar Zweiter Bürgermeister. Und im heimischen Kirchenchor wirkt er immer noch als aktiver Sänger mit.

Im Namen sowohl der Vorstandschaft wie der Mitarbeiter/innen bedankte sich Geschäftsführerin Gudrun Reißer mit einem kleinen Präsent. Sie seien als „Zeichen unserer Wertschätzung zu sehen“. Franz Eberle zitierte ein schwäbisches Sprichwort „Dös hät’s net braucht“, aber freuen tue es ihn trotzdem …

Ob der aktuellen Pandemie-Situation fand die Feierstunde nur im kleinsten Kreis im Foyer des FBE/VHS-Gebäudes im Spindeltal statt. (pm)