19. August 2020, 11:33

77-Jährige gibt vertrauliche Daten an Betrüger weiter

Symbolbild. Bild: pixabay
Eine 77-jährige Frau aus Donauwörth ist auf eine Betrugsmasche hereingefallen. Zum Glück ist bisher kein finanzieller Schaden entstanden.

Am 18.08.2020, gegen 15.30 Uhr, meldete sich eine bislang unbekannte männliche Person telefonisch bei einer 77-Jährigen und gab sich als Angestellter einer Augsburger Bank aus, bei der die Dame tatsächlich ein Konto besaß. Der unbekannte Anrufer teilte wahrheitswidrig mit, dass es „Probleme mit ihrem Konto“ gebe. Deshalb benötige er dringend die PIN zu ihrem Onlinebanking-Zugang. Die Seniorin wurde derart unter Druck gesetzt, dass sie dem Anrufer ihre Zugangsdaten samt PIN nannte.

Kurz darauf kamen ihr Zweifel ob der Legitimität des Anrufers. Sie erkundigte sich daher telefonisch bei ihrem echten Bankberater. Dieser teilte der 77-Jährigen mit, dass die unbekannte Person tatsächlich bereits unberechtigten Zugang zum Konto der Frau erlangt hatte. Die Geschädigte hatte ersten Erkenntnissen zufolge jedoch Glück: es erfolgte noch keine Abbuchung. Ein finanzieller Schaden ist daher bislang nicht entstanden. Eine sofortige Änderung der Zugangsdaten wurde veranlasst.

Polizeilicherseits wird nun bei der zuständigen PI Donauwörth ein Strafverfahren wegen versuchtem Betrug geführt. (pm)