Körperverletzung

Beleidigungen und Widerstand gegen Polizei- und Rettungskräfte

Symbolbild Bild: pixabay
Am Sonntagabend randalierte ein alkoholisierter Mann in Donauwörth, wobei er sich eine Kopfplatzwunde zuzog. Auch den Rettungskräften gegenüber verhielt er sich aggressiv.

Am Abend des 12.03.2023, randalierte ein betrunkener 54-jähriger Donauwörther in einem fremden Anwesen in der Johanniterstraße und schlug dort um sich. Als der ebenfalls alkoholisierte 60-jährige Gastgeber den auf ihn zustürmenden betrunkenen 54-Jährigen zurückschieben wollte, stürzte der 54-Jährige und fiel mit dem Hinterkopf auf eine Kante am Fußboden. Dadurch zog sich dieser eine stark blutende Kopfplatzwunde zu.

Der Verletzte trat in der Folge nach den alarmierten Rettungssanitätern und versuchte, diese zu verletzen. Beim Aufhelfen durch Polizei- und Rettungskräfte beleidigte er diese wüst. Zudem trat und schlug der Mann gezielt gegen die Beamten.

Um den höchst aggressiven um sich schlagenden 54-Jährigen medizinisch überhaupt versorgen zu können, musste dieser von mehreren Beamten mit körperlichem Zwang gefesselt und in die Donau-Ries-Klinik verbracht werden. Auch dort war der Mann äußerst aggressiv gegenüber den Helfer*innen und beleidigte diese weiter.

Strafanzeigen wegen Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätliche Angriffe gegen selbige, versuchte Körperverletzung sowie Beleidigung waren die polizeiliche Folge. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete hierzu eine Blutentnahme an, welche aufgrund der aktiven Weigerung des Mannes ebenfalls mit körperlichem Zwang durchgesetzt werden musste. Der 54-Jährige wurde stationär in der Klinik aufgenommen.

Sämtliche Einsatzkräfte waren in der Lage ihren Dienst fortzusetzen. (pm)